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Champions League : Wie Fußballfans das Endspiel sehen können

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Hinter der Bezahlschranke: Das Finale der Champions League mit Jürgen Klopp und Liverpool ist nicht im Free-TV zu sehen. Bild: EPA

Das Finale der Champions League zwischen Liverpool und Tottenham wird in Deutschland nicht im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt. Es gibt aber eine Möglichkeit, das Duell am 1. Juni kostenlos zu sehen.

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          Das Endspiel der Champions League wird in Deutschland nicht im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt. Es gibt aber für die Fußballfans eine Möglichkeit, das englische Finale zwischen dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur am 1. Juni kostenlos zu sehen. Dazu ist die Anmeldung beim kostenpflichtigen Internet-Anbieter DAZN  nötig, der einen Gratis-Monat anbietet.

          Die Rechte der Champions League für Deutschland liegen seit Beginn der Saison komplett beim Pay-TV-Sender Sky und dessen Kooperationspartner DAZN. Das ZDF, das in den Vorjahren Spiele live übertragen hat, besitzt keine Rechte mehr. Der Versuch, die Lizenz für das Finale zu kaufen, scheiterte. „Ja, wir haben uns bewusst gegen eine Sublizenzierung der Rechte entschieden“, sagte DAZN-Manager Thomas de Buhr am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann hatte der „Bild“ gesagt: „Wir hätten das Finale gerne im ZDF übertragen und haben uns darum auch schon bemüht, sind aber an dem Nein von DAZN gescheitert.“

          „Wir sind stolz, dass wir auf DAZN den Fans das Finale zeigen können“, sagte der Manager des Streaminganbieters. „Dabei bleiben wir nach wie vor bei unserem Angebot, dass Neukunden das Spiel im Rahmen einer einmonatigen Testphase gratis sehen können.“ Innerhalb dieses Gratis-Monats können auch andere Inhalte angeschaut werden, etwa der letzte Premier-League-Spieltag an diesem Wochenende. DAZN kostet 9,99 pro Monat und ist jederzeit monatlich kündbar. Das Sky-Abonnement kostet derzeit für Neukunden 14,99 Euro pro Monat, läuft aber über zwölf Monate.

          Das Endspiel in Madrid hätte aufgrund des Rundfunkstaatsvertrages nur dann im frei zu empfangenden Fernsehen laufen müssen bei deutscher Beteiligung, wenn also ein deutscher Verein das Finale erreicht hätte. Es gibt freilich Juristen, die die Beteiligung des deutschen Trainers Jürgen Klopp schon als hinreichenden Grund dafür ansehen, dass der Rundfunkstaatsvertrag greifen müsste.

          Bis zur Saison 2017/18 hatte das ZDF einzelne Partien der Champions League gezeigt, darunter auch das Finale.

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