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Champions League : Chelsea siegt 6:0, Donezk sogar 7:0

  • Aktualisiert am

Nicht nur Chelsea und Hazard waren im Torrausch Bild: Reuters

Torfestivals von London bis Borissow! Ukraines Meister gewinnt in Weißrussland mit 7:0. Chelsea fertigt Maribor mit 6:0 ab. Barcelona schlägt Ajax, Paris siegt ohne Ibrahimovic in letzter Minute.

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          Torfestival vom FC Chelsea, Pflichterfolg vom FC Barcelona, vor allem aber ein historischer Auftritt vom ukrainischen Serienmeister Schachtjor Donezk. Die Mannschaft von Trainer Mircea Lucescu setzte sogar der 5:0-Halbzeitführung des FC Bayern beim AS Rom noch einen drauf.

          Beim weißrussischen Champion Bate Borissow lag Donezk am Dienstagabend nach den ersten 45 Minuten mit sage und schreibe 6:0 vorne. Am Ende feierte das Team um den brasilianischen Fünffach-Torschützen Luiz Adriano einen 7:0-Sieg - den höchsten in der Vereinsgeschichte auf der Uefa-Bühne. Insgesamt fielen in den acht Partien fast unglaubliche 40 Tore.

          Mit zumindest etwas weniger Treffern als Donezk oder Chelsea begnügte sich der FC Barcelona - und musste am Ende zumindest ein paar Minuten leicht Zittern. Der spanische Tabellenführer setzte sich vier Tage vor dem Clásico gegen Real Madrid mit 2:1 (2:0) gegen Ajax Amsterdam durch. Der deutsche Keeper Marc-André ter Stegen hielt seinen Kasten bis zur 88. Minute sauber, dann traf El Ghazi zum 1:2-Anschlusstreffer.

          Lange zuvor hatten Neymar (7. Minute) und Lionel Messi (24.) die Führung der Hausherren hergestellt. Kurz vor Schluss erzielte der eingewechselte Sandro Ramirez das 3:1 für Barcelona. Nach dem zweiten Sieg im dritten Gruppenspiel bleiben die Katalanen mit sechs Punkten auf Platz zwei in der Gruppe F.

          Barcelona und Sandro ließen es nicht ganz so arg krachen gegen Ajax Bilderstrecke

          Paris St. Germain (7) verteidigte mit einem 1:0 (0:0) auf Zypern gegen Apoel Nikosia fast in letzter Minute durch einen Treffer von Edinson Cavani (87.) den ersten Platz. Im Fernduell mit dem FC Schalke zeigte der FC Chelsea keinerlei Schwäche und zelebrierte den höchsten Heimsieg in einer Gruppenphase der Champions League.

          An der heimischen Stamford Bridge fertigte der Premier-League-Tabellenführer und Champions-League-Gewinner von 2012 NK Maribor aus Slowenien mit 6:0 (3:0) ab. Loïc Rémy (13.), Didier Drogba (23./Handelfmeter), John Terry (31.) und ein Eigentor von Mitja Viler (54.) sowie Eden Hazard (77./Elfmeter, 90.) sorgten für klare Verhältnisse, auch wenn Chelsea unter anderem auf André Schürrle und Diego Costa verzichten musste. Maribor vergab nach gut einer Stunde einen Elfmeter.

          ManCity verschenkt Sieg im Geisterspiel

          In der Gruppe G verteidigte Chelsea mit nunmehr sieben Punkten die Führung vor Schalke (5). In der Staffel E, die die Bayern mit neun Punkten aus drei Partien anführen, verpasste Englands Meister Manchester City (2), sich den Münchnern etwas mehr zu nähern. Trotz einer 2:0-Führung kam der Premier-League-Champion bei ZSKA Moskau nicht über ein 2:2 hinaus. Die Russen holten damit ihren ersten Punkt, bleiben aber Letzter. Manchester ist Dritter hinter dem FC Bayern und dem AS Rom (4).

          Für die dritte Torgala des Abends sorgte Donezk in Borissow. In der elften Minute leitete Alex Texeira den Torreigen ein. Gleich viermal trug sich danach Adriano (28/Elfmeter, 36., 40., 44.) in die Torschützenliste ein. Zwischendurch war Douglas Costa (35.)  für das mit Südamerikanern gespickte Team aus Donezk erfolgreich gewesen.

          Geschockte Fans verlassen das Stadion

          Schon zur Pause verließen ungläubige und geschockte Bate-Fans das Stadion. Sie verpassten das fünfte Tor von Adriano (82./Elfmeter). Mit dem 7:0 übertrafen die Ukrainer ihre bisher höchsten Auswärtssiege in einem Uefa-Wettbewerb mit jeweils 5:1, zuletzt im August 2000 beim FC Levadia Maardu in der zweite Qualifikationsrunde der Champions League.

          Im zweiten Match der Gruppe H gewann Spitzenreiter FC Porto mit 2:1 (1:0) gegen Athletic Bilbao und verteidigte mit nun sieben Punkten die Tabellenführung vor dem neuen Zweiten aus Donezk (5).

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