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Sorgen bei Fußballklub : Dem BVB droht das Worst-Case-Szenario

  • Aktualisiert am

Wird diesmal nicht in der Champions League mit dem Kopf zur Stelle sein können: Dortmunds Mats Hummels Bild: Reuters

Der frühere Nationalspieler Mats Hummels war zuletzt so etwas wie die Lebensversicherung von Borussia Dortmund. In der Champions League wird er nun aber fehlen. Und es könnte sogar noch schlimmer kommen für den BVB.

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          Borussia Dortmund muss im dritten Champions-League-Gruppenspiel am Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League sowie bei Sky) beim FC Brügge auf Mats Hummels verzichten. „Es wird leider nicht reichen. Wir hoffen, dass er Samstag wieder kann, aber morgen wird er nicht dabei sein“, sagte Trainer Lucien Favre am Dienstag.

          Abwehrchef Hummels hatte sich am vergangenen Samstag beim 2:0 des Revierklubs in Bielefeld nach seinen beiden Toren eine Muskelverletzung zugezogen. Auch ein Einsatz des Weltmeisters von 2014 am Samstag im Ligagipfel gegen seinen ehemaligen Verein FC Bayern bleibt fraglich, auch wenn Hummels sich auf Twitter optimistisch äußerte. „Schlechte Nachricht: für das Spiel in Brügge reicht es leider nicht. Gute Nachricht: für einen Muskelfaserriss bin ich zu langsam, am Samstag will ich wieder dabei sein.“

          Auch Haaland fraglich

          Der Ausfall von Hummels vergrößert die Dortmunder Personalsorgen in der Abwehr beim Gastspiel in Belgien. Neben dem 31 Jahre alten Routinier fallen Nationalspieler Emre Can (Corona-Quarantäne) und Dan-Axel Zagadou (Knie) aus.

          Zudem könnte sich das Comeback von Erling Haaland verzögern: „Wir wissen noch nicht“, antwortete Favre auf die Frage nach der Einsatzchance für den Norweger, der in Bielefeld wegen Knieproblemen geschont worden war. Über seinen Einsatz will der Coach erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

          Weil Belgien aktuell zu den Corona-Hotspots in Europa gehört, hat der BVB seine Reiseplanungen angepasst. Entgegen sonstiger Gepflogenheiten absolviert der BVB sein Abschlusstraining nicht im Stadion des Gegners, sondern in Dortmund und bricht erst am Vorabend der Partie Richtung Brügge auf. Direkt nach dem Spiel geht es wieder zurück Richtung Heimat.

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