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Wieder mal ein Rückfall : Die chronische Krankheit des BVB

  • -Aktualisiert am

Pleite in Rom: Die Dortmunder stolpern über ein bekanntes Problem. Bild: Picture-Alliance

Die Dortmunder verlassen Rom nach der 1:3-Niederlage in der Champions League schwankend zwischen Zorn und Ratlosigkeit. Solche Momente des Versagens sind ein wiederkehrendes Problem.

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          In einem bestens vertrauten Zustand verließ die Dortmunder Delegation am Dienstagabend das ehrwürdige Olimpico am Ufer des Tiber, schwankend zwischen Zorn und Ratlosigkeit. Und wie so oft in solchen Momenten entfachten sie nach dem 1:3 einen wilden Sturm der Selbstkritik. „Desolat“ sei die Leistung im Spiel bei Lazio Rom gewesen, sagte Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspielerabteilung, „das war einfach schlecht“, ergänzte Kapitän Marco Reus.

          Champions League

          Selbst Lucien Favre, der dazu neigt, schwächere Spiele seines Teams eher wohlwollend zu betrachten, stach mitten hinein in die Wunde, die seit Jahren einfach nicht ausheilen will. „Wir müssen wissen: Es ist ein Kampf, und wir müssen da sein“, zürnte der Trainer. „Wenn einer oder zwei nicht da sind, zum Kämpfen, bei der Balleroberung, beim Zurücklaufen und so weiter, ist es automatisch schwer. Und das war der Fall.“ Beim Analysieren der eigenen Unzulänglichkeit konnte niemand den Dortmundern etwas vorwerfen, aber sie haben ja mittlerweile auch eine Menge Übung im Umgang mit dieser Sorte Rückschläge.

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