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Borussia Dortmund : Die Magie wie unter Klopp ist zurück

  • -Aktualisiert am

Und schon wieder drin: Axel Witsel und der BVB freuen sich über eine starke zweite Halbzeit. Bild: Reuters

Borussia Dortmund ist immer dann besonders bei sich ist, wenn die Elf mit dem Mut großer Abenteurer spielt. Das war mit Klopp so, auch unter Tuchel und in der guten Hinserie mit Favre. Doch nun stellt sich eine Frage.

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          Die große Show war schon eine Stunde vorüber, das Flutlicht heruntergedimmt, aber Achraf Hakimi ging immer noch voran. Mit entschlossenen Schritten eilte der 21 Jahre alte Marokkaner einem Kleinbus entgegen, der ihn von der Stätte seiner Heldentaten fortbringen sollte. Im Schlepptau hatte er ein paar Kumpels, die ihm folgten wie eine Vorstadtgang ihrem Anführer, wobei an diesem Abend ganz Dortmund Hakimi zu Füßen lag. Sebastian Kehl schwärmte nicht nur von dessen „Gier“ und der „läuferischen Intensität“, auch „die Verrücktheit“ Hakimis „tut unserem Spiel sehr gut“, sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung.

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          Zwei Treffer hatte der gelernte Rechtsverteidiger zu diesem hinreißenden Fußballerlebnis beigesteuert, in dessen Verlauf der BVB einen 0:2-Rückstand zu einem kostbaren 3:2 gegen Inter Mailand gedreht hatte. Das Stadion war versunken in zuckersüßen Emotionen, Kehl formulierte gar das höchste Lob, das überhaupt denkbar ist für ein Team von Borussia Dortmund: „Das war richtiger BVB-Fußball, sehr intensiv, sehr mutig, all das, was wir uns immer gewünscht haben.“ Und niemand verkörperte diese Beschreibung besser als Hakimi.

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