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FAZ Plus Artikel Ajax im Aufwind : Das Amsterdamer Überfallkommando

  • -Aktualisiert am

Die Spieler von Ajax Amsterdam bejubeln den Treffer von Dusan Tadic (rechts) zum 2:1 im Spiel gegen den Ligakonkurrenten PSV Eindhoven. Bild: EPA

Mutig und attraktiv: Ajax Amsterdam hält wieder die Fackel des holländischen Fußballs hoch und hofft auf den Beginn einer neuen Ära. Jetzt wartet Juventus Turin – und lässt unangenehme Erinnerungen wach werden.

          Wie es sich anfühlt, ins Halbfinale der Champions League vorzurücken, das weiß beim Amsterdamsche Football Club Ajax kaum einer besser als Marc Overmars. Der ehemals wieselflinke Flügelstürmer, den sie auf den Rängen „Roadrunner“ riefen, ist fester Teil jener Mannschaft gewesen, die auf den Monat genau vor 22 Jahren an Juventus Turin scheiterte. 1:2 und 1:4 verloren sie damals gegen eine ausgebuffte Juve-Elf um Weltfußballer Zinédine Zidane. Und heute weiß man, dass es im Grunde der Schwanengesang auf die vorerst letzte große Ära in Europa war. Nur ein paar Wochen später empfahlen sich Overmars in Richtung Arsenal London, Winston Bogarde zum AC Mailand und Starcoach Louis van Gaal nach Barcelona, wo er bald weitere Ajacieden abwarb.

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          Inzwischen arbeitet Overmars beim niederländischen Rekordmeister bereits im achten Jahr als Sportdirektor. Von einer neuen Hochphase ist viel die Rede. Sie könnte, so die kollektive Hoffnung, eventuell die Rückkehr in Europas Elite anbahnen. Gerade jetzt steht da aber auch wieder ein hochkarätig besetztes Juventus-Team um Weltfußballer Cristiano Ronaldo, das Ajax im Viertelfinale der Champions League erst mal aus dem Weg räumen muss – beginnend mit dem Hinspiel an diesem Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) in der Johan-Cruyff-Arena. Dazu werden zum Sommer wieder einmal einige der besten Spieler in potentere Ligen wechseln; allen voran Mittelfeld-Motor Frenkie de Jong, für den der FC Barcelona mindestens 75 Millionen Euro Ablöse bezahlt. Das hilft dem Schatzmeister, Bilanzen aufzupolieren – und reißt dem 46 Jahre alten Sportdirektor neue Löcher im Kader auf.

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