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Barça besiegt Manchester 3:0 : Messi, Messi, Coutinho – Halbfinale

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Jubel der zwei Protagonisten in Barcelona: Lionel Messi (links) und Philippe Coutinho freuen sich über ihre Tore gegen Manchester United. Bild: EPA

Zum ersten Mal seit 2015 steht der FC Barcelona wieder im Halbfinale der Champions League. Der Sieg über Manchester United lässt kaum Fragen offen. Stattdessen staunen alle im Camp Nou über zwei Protagonisten.

          Dank einer Gala von Lionel Messi hat der spanische Fußball-Spitzenklub FC Barcelona das Halbfinale der Champions League erreicht. Die Katalanen, bei denen Torwart Marc-André ter Stegen sein 50. Spiel in der Königsklasse bestritt, gewannen das Viertelfinal-Rückspiel gegen den völlig überforderten englischen Rekordmeister Manchester United 3:0 (2:0) und erreichten zum ersten Mal seit vier Jahren die Vorschlussrunde. Damals gewann Barça am Ende auch den Titel.

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          Messi (16./20.) stellte die Weichen früh auf Sieg, Philippe Coutinho (61.) sorgte für die Entscheidung. Das Hinspiel in Manchester hatte Barça bereits 1:0 gewonnen. Barcelona ist durch den Sieg seit inzwischen 31 Heimspielen in der Champions League ungeschlagen und trifft im Halbfinale entweder auf den FC Liverpool oder den FC Porto.

          Barça-Trainer Ernesto Valverde wechselte im Vergleich zum Hinspiel auf einer Position, Sergi Roberto rückte statt Nelson Semedo auf die rechte Abwehrseite. Ole Gunnar Solskjaer musste ohne den gesperrten Unglücksraben Luke Shaw auskommen, der Linksverteidiger hatte im Hinspiel per Eigentor den Siegtreffer für die Katalanen erzielt. Rechtsverteidiger Diogo Dalot und Romelu Lukaku saßen nur auf der Bank. Anthony Martial, Jesse Lingard und Phil Jones rückten in die Startelf.

          Die offensivere Ausrichtung der Engländer wurde vor 96.708 Zuschauern im Camp Nou beinahe früh im Spiel belohnt. Bereits nach 40 Sekunden hatte Marcus Rashford die Führung auf dem Fuß, sein Schuss landete aber nur auf der Latte. Die Katalanen reagierten beeindruckt und leisteten sich ungewohnte Ballverluste. In den Mittelpunkt rückte früh im Spiel der Münchner Schiedsrichter Felix Brych. Nach einem vermeintlichen Foulspiel von Fred an Ivan Rakitic entschied Brych zunächst auf Elfmeter für Barcelona (11.), nach Hinweis des Videoassistenten und Betrachtung der Bilder korrigierte er aber seine Entscheidung.

          Barcelona reagierte wütend und startete einen Sturmlauf. Nach einem Ballverlust von Ashley Young ließ Messi die Abwehr der Red Devils stehen und traf aus knapp 18 Metern ins lange Eck. Vier Minuten später ließ Uniteds Torwart David de Gea einen eigentlich harmlosen Schuss des Argentiniers durchrutschen.

          Die Fäuste geballt: Groß war die Freude auch beim deutschen Barça-Torhüter Marc-André ter Stegen.

          Das Spiel ging nun nur noch in eine Richtung, Manchester wurde von Barcelona phasenweise vorgeführt und fand kaum noch den Weg aus der eigenen Hälfte. Kurz vor der Pause hatte Roberto die große Chance zum 3:0, de Gea klärte jedoch auf der Linie.

          Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Barça diktierte und kam durch einen sehenswerten Schlenzer von Coutinho zum nächsten Tor. Messi setzte kurz darauf einen Fallrückzieher knapp am Tor vorbei (64.).

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