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2:0 gegen Rom : Nette Münchner Trainingseinheit

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Lockerer Sieg gegen Rom: Torschütze Götze bemüht mal wieder den Himmel Bild: dpa

Nach vier Spielen in der Gruppenphase schon uneinholbarer Erster: Die Bayern qualifizieren sich mit dem mühelosen 2:0 gegen den AS Rom so souverän wie noch keine deutsche Mannschaft fürs Achtelfinale.

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          Der größte Leidtragende der heftigen 1:7-Niederlage im Hinspiel durfte sich das Geschehen diesmal in aller Ruhe schauen. Statt des leidgeprüften de Sanctis stand der Pole Lukasz Skorupski im Tor des AS Rom. Er konnte sich allerdings darauf verlassen, dass seine Kollegen aus der ersten Begegnung mit den Bayern, in der sie nach einer halben Stunde schon 0:4 zurück lagen, gelernt hatten. Diesmal stellten sie von Beginn an die Außenbahnen konsequent zu, allerdings war ihnen der vermeintlich größte Schrecken auch vorn vornherein erspart geblieben: Arjen Robben fehlte wegen eines Magen-Darm-Infekts. Sein Ersatzmann aber konnte sich auch sehen lassen – diesmal sollte die Gefahr allerdings eher von links kommen: Dort stürmte der Franzose Frank Ribéry. Für Thomas Müller hatte Bayern-Trainer Pep Guardiola zudem den Brasilianer Rafinha aufgeboten.

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          So viel Raum also wie bei dem spektakulären 1:7, das Trainer Garcia einen Unfall genannt hatte, der sich nie wieder wiederholen würde, bekamen die Münchner diesmal nicht offeriert und taten sich – je nach Sichtweise – zunächst schwer. Vielleicht aber warteten sie in der Gelassenheit eines Seriensiegers auch nur in aller Ruhe auf den ersten Fehler der Italiener. Bernat bot sich nach 18 Minuten die erste Chance, als ihm Götze den Ball auflegte, aber der Schuss des Spaniers wurde im letzten Moment noch von Torosidis abgeblockt. Auf der anderen Seite versuchte es Nainggolan nach 25 Minuten mit einem billigen Trick – im Zweikampf mit Torwart Neuer sank er auch ohne Berührung zu Boden, was der türkische Schiedsrichter Cakir allerdings mühelos durchschaute. Die Römer waren ansonsten völlig auf Defensive bedacht – Totti hatte sie gleich auf der Ersatzbank gelassen.

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