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Champions League : ManCity folgt Bayern ins Achtelfinale

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Achtelfinale, wir kommen: ManCity und Stürmer Negredo besiegen Moskau Bild: dpa

Neben Bayern qualifiziert sich Gruppengegner Manchester City vorzeitig für das Achtelfinale der Champions League. Real Madrid, Manchester United und Paris St. Germain müssen indes noch warten.

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          Ohne einen einzigen Engländer in der Startelf hat Manchester City einen historischen Erfolg gefeiert und zum ersten Mal das Achtelfinale der Champions League erreicht. Der Gruppengegner des ebenfalls vorzeitig qualifizierten Fußball-Bundesligaverein FC Bayern machte das Weiterkommen mit einem 5:2 (3:1) gegen ZSKA Moskau schon zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase perfekt.

          Dagegen muss sich Real Madrid noch mindestens drei Wochen gedulden. Der neunmalige Landesmeisterpokal-Sieger kam im Spitzenspiel bei Juventus Turin nur zu einem 2:2 (0:1) und braucht genauso noch mindestens einen Punkt zum Weiterkommen wie Paris St. Germain nach dem 1:1 (0:0) gegen den RSC Anderlecht.

          Auch Leverkusens Gruppengegner Manchester United verpasste mit einem 0:0 bei Real Sociedad San Sebastian eine Entscheidung. Die „Citizens“, die nach Angaben der Uefa zum ersten Mal in einem Europapokal-Spiel ohne einen einzigen Engländer in der Startelf antraten, konnten sich wieder einmal auf Sergio Agüero verlassen.

          Der argentinische frühere Schwiegersohn von Diego Maradona sorgte mit zwei Toren (3., 20.) und der Vorlage zu Alvaro Negredos 3:0 (30.) schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Negredo legte nach der Pause noch zwei Tore nach (51., 90.+2), Seydou Doumbia (45.+1, 71./Foulelfmeter) betrieb für die Gäste aus Moskau Ergebniskorrektur.

          Die Fans beschweren sich über rassistische Vorfälle im Hinspiel

          In Turin war den Gastgebern das Bewusstsein anzumerken, dass es sich für sie um „das erste von noch drei Endspielen“ (Carlos Tevez) handelte. Entsprechend angriffslustig begann die Mannschaft von Trainer Antonio Conte. Dagegen präsentierte sich die sonst so torhungrige Real-Offensive um Cristiano Ronaldo und Gareth Bale lange ungewöhnlich zahm, so dass Torwart Iker Casillas mehrmals das 0:0 festhalten musste.

          Gegen Arturo Vidals mit Wucht verwandelten Foulelfmeter (42.) war allerdings auch der spanische Nationalkeeper machtlos. Mit der ersten echten Torchance für Real glich Ronaldo aus. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Martín Cáceres ließ „CR7“ Gianluigi Buffon im Tor von Juve keine Chance. Für den Portugiesen war es schon das achte Tor in der laufenden Saison der Königsklasse.

          Real Madrid spielt in Turin wie die Holländer

          Acht Minuten später bediente er Bale für dessen erstes Tor für Real in der Champions League, doch ausgerechnet der Spanier Fernando Llorente zerstörte mit seinem Kopfballtreffer (65.) die Hoffnungen seiner Landsleute auf das vorzeitige Weiterkommen. Trotz des Punktgewinns muss Juve weiter fürchten, als Letzter nach der Gruppenphase sogar komplett aus dem internationalen Wettbewerb auszuscheiden.

          Nach seinen vier Toren im Hinspiel vor zwei Wochen bewahrte Paris St. Germains schwedischer Superstar Zlatan Ibrahimovic den französischen Meister diesmal immerhin vor einer peinlichen Heimpleite.

          Ibrahimovic ist für Paris Gold wert

          Zwei Minuten nach Demy de Zeeuws überraschendem Führungstreffer (68.) - für die belgischen Gäste war es das erste Tor im Wettbewerb überhaupt - gelang dem zuletzt von Knieproblemen gehandicapten Ibrahimovic der Ausgleich.

          Dagegen mühte sich ManUnited in San Sebastian vergebens um einen Torerfolg. Robin van Persie scheiterte in der 70. Minute mit einem Foulelfmeter an Real-Torwart Claudio Bravo, in der Schlussminute sah der Belgier Marouane Fellaini zudem Gelb-Rot.

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