https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/champions-league-1-ffc-frankfurt-im-achtelfinale-13212630.html

Champions League : Frankfurter Frauen nach 4:0-Sieg im Achtelfinale

  • Aktualisiert am

Dzsenifer Marozsan brachte den FFC Frankfurt in Führung Bild: dpa

Nach dem 2:2 im Hinspiel machen die Frankfurter Fußballfrauen den Einzug ins Achtelfinale perfekt. Der FFC besiegt den kasachischen Meister mit 4:0. Schwerer tut sich Titelverteidiger VfL Wolfsburg.

          1 Min.

          Frauenfußball-Bundesligaverein 1. FFC Frankfurt ist wie erwartet ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Die Hessinnen gewannen am Donnerstag vor den Augen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ihr Rückspiel gegen den kasachischen Meister Kazygurt Schymkent mit 4:0 (1:0).

          Das Hinspiel endete 2:2. Dzsenifer Marozsan (40. Minute), Kerstin Garefrekes (73.) und Celia Sasic (76./90.+3) trafen vor 1460 Zuschauern im Stadion am Brentanobad. In der Runde der besten 16 trifft Frankfurt auf Torres Calcio Sassari aus Italien.

          Frankfurt begann druckvoll und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Garefrekes scheiterte aus zwei Metern am Pfosten (18.), Marozsans Schuss prallte von der Lattenunterkante zurück ins Feld (23.).

          Schymkent agierte erschreckend harmlos und kam nur durch Fehler der Hessinnen zu zaghaften Angriffen. Der Knaller aus mehr als 20 Metern von Nationalspielerin Marozsan sorgte für die verdiente Führung. Nach der Pause änderte sich nichts an der Überlegenheit des FFC, die sich dann auch in Toren ausdrückte.

          Ausgerechnet Hansen hilft Wolfsburg

          Titelverteidiger VfL Wolfsburg kam nur mit einiger Mühe ins Achtelfinale. Das VfL-Team gewann nach dem 1:0 im Hinspiel auch das Rückspiel gegen Stabæk FK aus Norwegen mit 2:1 (1:0) und trifft nun auf Österreichs Meister SV Neulengbach. Ausgerechnet die Norwegerin Caroline Hansen (12. Minute/84.) bewahrte den Bundesliga-Tabellenführer mit zwei Treffern gegen ihren früheren Klub vor einer unliebsamen Überraschung.

          Die Wolfsburgerinnen vergaben vor 1234 Zuschauern abermals zahlreiche gute Chancen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Melissa Wiik (56.) war das Weiterkommen sogar in Gefahr.

          Weitere Themen

          Topmeldungen