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Löw besorgt wegen Süle : „Das ist eine ganz bittere Nachricht“

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Hofft auf eine schnelle Genesung von Niklas Süle: Bundestrainer Joachim Löw Bild: AFP

Nach der schweren Knieverletzung von Bayern-Profi Niklas Süle befürchtet der Bundestrainer eine Beeinträchtigung der Entwicklung des DFB-Teams – gerade im Hinblick auf die anstehende EM 2020.

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          Joachim Löw hat die schwere Knieverletzung von Fußball-Nationalspieler Niklas Süle als „eine ganz bittere Nachricht“ bezeichnet. Das gelte in erster Linie natürlich für den 24 Jahre alten Abwehrspieler des FC Bayern München persönlich, äußerte der Bundestrainer am Sonntag in einer DFB-Mitteilung. „Sein Ausfall ist auch für uns schmerzlich und beeinträchtigt die Entwicklung unserer im Umbruch befindlichen jungen Mannschaft“, ergänzte Löw jedoch. „Wir alle von der Nationalmannschaft wünschen ihm gute Besserung.“

          Süle hatte sich am Samstag im Bundesligaspiel des FC Bayern München beim FC Augsburg einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Er soll noch am Sonntag operiert werden. „Niklas ist ein Gesicht der jungen Spieler-Generation, der wir im Rahmen des Neuaufbaus viel Raum geben, er war ein Fixpunkt in unseren Planungen und hatte sowohl im Klub als auch bei uns seine regelmäßigen Einsätze“, erklärte Löw: „Ich bin sicher, dass er sich wieder herankämpfen wird.“

          Im Hinblick auf die im Juni 2020 anstehende Europameisterschaft äußerte sich der Bundestrainer zurückhaltend: „Jetzt werden wir überhaupt keinen Druck aufbauen und ihn weiter bestmöglich unterstützen, das weiß er. Jetzt ist erst einmal das Wichtigste, dass die Operation gut verläuft.“

          Süle derweil hat sich nach seinem Kreuzbandriss mit einer optimistischen Aussage zu Wort gemeldet. „Wer es einmal schafft, schafft es jedes Mal wieder!!!“, schrieb der 24 Jahre alte Nationalspieler am Sonntag bei Instagram und erinnerte damit an seinen ersten Kreuzbandriss im Dezember 2014. Er stellte dazu ein Selfie aus einem fahrenden Auto und teilte mit, auf dem Weg nach Innsbruck zu sein. Dort steht eine Operation an. „Vielen Dank für eure Nachrichten“, schrieb der Abwehrchef außerdem noch.

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