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Fußball-Nationalmannschaft : Sonderlob von Löw für Gündogan

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„Ilkay hat das in der zweiten Halbzeit klasse gemacht“: Bundestrainer Löw lobt Nationalspieler Gündogan. Bild: Picture-Alliance

Vor dem Spiel in Schottland am Montag hebt Bundestrainer Löw den Dortmunder Gündogan aus dem DFB-Team hervor. In Glasgow dürfte er dennoch nicht in der Startelf stehen.

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          Joachim Löw plant für das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Schottland mit der Erfolgself der Polen-Partie. „Veranlassung für Veränderungen sehe ich normalerweise keine“, sagte der Bundestrainer am Sonntag nach der Ankunft in Glasgow. Alle 22 mitgereisten Akteure seien einsatzfähig, auch der beim 3:1-Sieg gegen Polen leicht angeschlagene Leverkusener Karim Bellarabi. „Wir können absolut sorgenfrei und ohne Probleme in diese Partie gehen“, sagte Löw vor dem Abschlusstraining.

          Der Weltmeister-Coach fiebert seinem Premierenspiel in Schottland entgegen. „Es ist das erste Mal, dass ich im Hampden Park dabei sein kann. Wir alle freuen uns auf die Atmosphäre“, sagte Löw. Er erwartet am Montagabend (20.45 Uhr / Live bei RTL und im Länderspiel-Ticker bei FAZ.NET) eine schottische Elf, die nach der bitteren 0:1-Niederlage in Georgien mit „Herzblut“ vor den eigenen Fans um ihre praktisch letzte EM-Chance kämpfen werde.

          „Wir werden das Spiel gewinnen“: Bundestrainer Joachim Löw vor dem Duell mit Schottland.

          „Für die Schotten ist es das Spiel des Jahres. Sie werden von der ersten Minute bis zum Abpfiff jedem Ball nachgehen. Sie werden alles reinhauen. Und die Fans werden wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft stehen“, sagte Löw. „Wir müssen dagegenhalten“, forderte Torhüter Manuel Neuer und versicherte: „Wir werden nicht irgendwie mit 90 Prozent ins Spiel gehen.“ Tabellenführer Deutschland (16 Punkte) könnte im Idealfall mit einem Auswärtssieg vorzeitig das EM-Ticket lösen. Die Schotten sind in Gruppe D mit elf Punkten nur Vierter.

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          Löw lobte noch einmal die gute Mannschaftsleistung gegen Polen, gerade taktisch habe das Team um Kapitän Bastian Schweinsteiger die Aufgabe „sehr gut gelöst“. Er hob in Glasgow aber auch die Leistung des Dortmunders Ilkay Gündogan nach dessen Einwechslung hervor. „Ilkay hat das in der zweiten Halbzeit klasse gemacht. Er hat für Entlastung gesorgt, hat uns große Stabilität gegeben.“

          Ein Jahr nach seiner langwierigen Rückenverletzung sei der 24-Jährige fast wieder in der Verfassung wie zuvor. „Er hat wieder das Tempo in den Aktionen, die Beweglichkeit.“ Im Hinblick auf die EM 2016 und die WM 2018 sei der BVB-Profi ein „wahnsinnig wichtiger“ Spieler, der in der aktuellen Form kaum zu ersetzen sein werde, schwärmte Löw.

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