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Fußball-Nationalmannschaft : Löw macht Hoffnung – für Götze und Müller

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„Wenn er so weitermacht, wird er zurückkommen“: Bundestrainer Joachim Löw über Mario Götze (Bild). Bild: dpa

Bei Borussia Dortmund spielte Mario Götze eine starke Rückrunde, ins DFB-Team wird er aber nicht berufen. Dennoch gibt es nun ein Lob von Joachim Löw. Auch über Thomas Müller spricht der Bundestrainer.

          Beim Treffen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Sonntag in Venlo wird Mario Götze nicht dabei sein. Für die Zukunft stellt Bundestrainer Joachim Löw dem BVB-Profi aber wieder ein Comeback in Aussicht. „Wenn er so weitermacht, wird er auch zurückkommen“, sagte Löw am Wochenende in der ARD über den WM-Finaltorschützen von 2014. In sein Aufgebot für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele in Weißrussland am 8. Juni und drei Tage später gegen Estland hatte Löw den 26-Jährigen von Borussia Dortmund nicht berufen. „Die letzten Monate hat man ihm angemerkt, dass er wieder sehr dynamisch wirkt, sehr austrainiert. Er hat gute Spiele gemacht“, sagte Löw über Götzes starke Rückrunde beim BVB.

          Auch deshalb hofft BVB-Chef Hans-Joachim Watzke auf eine baldige Rückkehr seines Offensivspielers. „Mario Götze hat eine starke Saison bei uns gespielt, er hätte es verdient, dass Jogi Löw ihm wieder eine Chance bei der Nationalmannschaft gibt“, sagte der Dortmunder Geschäftsführer der „Bild am Sonntag“. In einer Woche sind die Nationalspieler nach kurzer Pause wieder gefordert. Beim Pokalsieg des FC Bayern über RB Leipzig konnte Löw von der Tribüne des Olympiastadions aus sieben der acht nominierten Profis beider Clubs beobachten. Einzig Münchens Leon Goretzka fehlte wegen muskulärer Beschwerden. Löw hatte sich am Freitag mit seinem Stab in der Hauptstadt getroffen, um die Vorbereitungen auf die Qualifikationsspiele zur EM 2020 zu konkretisieren.

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          Beim 3:0-Erfolg zerstreute Manuel Neuer mit einer Gala-Vorstellung Zweifel an seinem Fitnesszustand nach einer Wadenverletzung. Seine Einladung war am Mittwoch noch mit dem Status „vorläufig“ versehen gewesen. Neuers Rivalen Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona, der verletzungsbedingt im Kader fehlt, lobte Löw. Die Leistungen des 27-Jährigen in Spanien seien „wirklich bemerkenswert“. „Er ist gereift zu einem Torhüter auf Weltklasseniveau“, sagte der Bundestrainer über den früheren Gladbacher.

          Ein kleines Hintertürchen öffnete Löw auch für den Münchner Thomas Müller. „Stand jetzt plane ich ohne ihn, das habe ich ihm auch gesagt, aber im Fußball weiß man nie“, sagte er. Der frühere Weltmeister Müller war von Löw im März wie dessen Klubkollegen Mats Hummels und Jerome Boateng aus der DFB-Elf hinauskomplimentiert worden. Die verjüngte deutsche Mannschaft überzeugte daraufhin beim Auftakt der EM-Quali mit einem 3:2 bei Erzrivale Niederlande.

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