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Kritik an Länderspielpausen : „Drei Unterbrechungen – das ist Wahnsinn!“

  • Aktualisiert am

„Wahnsinn!“: Bayern-Präsident Uli Hoeneß schießt am schärfsten. Bild: Reuters

Die Bundesligavereine stören sich zunehmend an der Häufigkeit von Länderspielpausen. Uli Hoeneß zürnt, Völler will einen früheren Saisonbeginn und Rummenigge weiß von neuen Plänen.

          Trainer und Verantwortliche der Fußball-Bundesliga haben die erneute Unterbrechung des Ligabetriebs durch die Länderspielwoche samt Nations League stark kritisiert. „Wir haben drei Unterbrechungen in der Hinrunde, das ist Wahnsinn!“, sagte Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß dem kicker.

          Nach der Unterbrechung im September und der aktuellen Periode werden im November noch einmal Länderspiele ausgetragen. „Es ist schon so, dass der Rhythmus durch die Länderspielpausen in der Hinrunde immer wieder unterbrochen wird“, sagte Werder Bremens Cheftrainer Florian Kohfeldt: „Wenn eine davon auf die Zeit direkt vor Weihnachten oder in die Rückrunde gelegt würde, hätte ich nichts dagegen.“

          Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler sieht das Grundproblem im späten Start der Bundesligasaison. „Obwohl wir nur 18 Vereine haben, haben wir englische Wochen. Unter der Woche kommen weniger Zuschauer und es ist eine weitere Belastung“, äußerte er. „Auch wenn wir die WM im Sommer hatten: Wir hätten einfach zwei Wochen früher anfangen müssen. Wahnsinn! Unfassbar!“, meinte der Weltmeister von 1990.

          Änderungen an dem bestehenden Rahmenterminkalender sollen laut Bayerns Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge bereits diskutiert worden sein. „Es gibt Bestrebungen, dass künftig anstatt der drei Abstellungsperioden im September, Oktober und November mit jeweils zwei Länderspielen nur noch zwei Perioden mit je drei Partien durchgeführt werden“, sagte er.

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