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Zweite Liga : Münchner Löwen stoppen freien Fall

  • Aktualisiert am

Markus Thorandt bejubelt sein heiß ersehntes Tor für 60 München Bild: dpa

Das schwächste Team in der Rückrunde der Zweiten Bundesliga sind sie immer noch. Mit dem 2:1-Sieg im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden hat der TSV 1860 München jedoch den freien Fall Richtung Abstiegszone gestoppt.

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          Der TSV 1860 München hat seine Pleitenserie in der zweiten Fußball-Bundesliga gestoppt. Nach neun Spielen ohne Sieg und zuletzt vier Niederlagen hintereinander kamen die Münchner zum Abschluss des 29. Spieltags am Donnerstag zu einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden. Markus Thorandt (45.) mit seinem ersten Saisontor und Daniel Bierofka (84.) machten vor der Saison-Minuskulisse von 21.500 Zuschauern in der Allianz Arena den ersten Heimsieg der Münchner in diesem Jahr perfekt. Sandro Schwarz gelang in der Nachspielzeit Wehens Ehrentreffer.

          Mit dem wichtigen „Dreier“ verdrängte 1860 den seit sieben Spielen sieglosen Aufsteiger aus Hessen vom zehnten Tabellenplatz. Das Team von Trainer Marco Kurz hat nach dem zweiten Rückrundensieg 38 Punkte auf dem Konto und baute sein Polster auf die Abstiegsränge auf neun Zähler aus. Die Wehener (37) schwächeln weiter auf den Schlussgeraden der Saison. Die Elf von SV-Coach Christian Hock sammelte aus den vergangenen sieben Partien nur magere zwei Zähler.

          Aberwehr der Sechziger selten gefordert

          „Die Mannschaft muss sich 90 Minuten zerreißen“, hatte 1860-Trainer Marco Kurz vor dem Anpfiff in der nur spärlich besetzten Arena sein Team in die Pflicht genommen. Zunächst näherten sich die Sechziger nur sehr zaghaft dem Tor des Gegners, der kompakt in der Abwehr stand, auf Konter lauerte und nach 18 Minuten die Chance zur Führung hatte. Nach Eckstoß von Maximilian Nicu landete der Kopfball von Torge Hollmann nur knapp neben dem Münchner Tor.

          Kampfspiel: Bierofka (1860) behauptet den Ball gegen Amstätter (Wehen)
          Kampfspiel: Bierofka (1860) behauptet den Ball gegen Amstätter (Wehen) : Bild: dpa

          Danach war die „Löwen“-Abwehr, in der die Routiniers Gregg Berhalter (verletzt) und Torben Hoffmann fehlten, kaum gefordert. 1860 riskierte mehr, doch zunächst spielten die Nerven nicht mit. Antonio di Salvo (32.) traf das leere Tor nicht, als er nach einer Traumkombination völlig frei zum Schuss kam. Vier Minuten später traf Berkant Göktan überhastet nur das Außennetz.

          Bierofka entscheidet das Spiel

          Trotz der erlösenden Führung durch den Kopfball von Thorandt nach Flanke von Wolff tat sich 1860 gegen den biederen Gegner im Spiel nach vorne schwer, besaß dennoch gute Chancen durch Göktan. Zunächst scheiterte der Torjäger am glänzend reagierenden Wehener Schlussmann Thomas Richter (47.), und in der 73. Minute vergab er aus kurzer Entfernung. In der Schlussphase der schwachen Partie setzte Wehen mit der Einwechslung von Stürmer Dennis Schmidt alles auf eine Karte, doch ohne Erfolg. Der starke Bierofka nutzte einen Konter der Münchner zum 2:0.

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