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Zweite Liga : Der Starclub ist wieder da

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4:3 nach zweimaligem Rückstand: Der FC St. Pauli kann noch gewinnen Bild: dpa

Der FC St. Pauli gewinnt in einem turbulenten sieben-Tore-Spiel gegen Jahn Regensburg und darf sich wieder dezente Hoffnungen auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga machen.

          Der FC St. Pauli darf sich zumindest wieder leichte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga machen, Holstein Kiel muss seine Ambitionen dagegen wohl begraben. Die Hamburger gewannen vor eigenem Publikum gegen Jahn Regensburg trotz zweimaligen Rückstands in einem packenden Spiel noch 4:3 (1:2), Kiel verlor in einer turbulenten Begegnung beim abstiegsbedrohten SV Sandhausen 2:3 (2:2).

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          Im Tabellenkeller gelang auch dem 1. FC Magdeburg mit dem 2:1 (2:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt und sprang auf Relegationsplatz 16.

          St. Pauli hat als Sechster mit 48 Punkten vorerst nur noch drei Zähler Rückstand auf den Tabellendritten SC Paderborn (51), der freilich am Sonntag (13.30 / live bei Sky und im F.A.Z.-Liveticker zur zweiten Liga) mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den Fünften Heidenheim (49) wieder davon ziehen könnte. Kiel (46) und Regensburg (45) folgen knapp dahinter auf den Plätzen sieben und acht. Union Berlin (50) liegt noch dazwischen.

          Sieben Tore am Millerntor

          Nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Serie gelang dem FC St. Pauli dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit im Heimspiel gegen Jahn Regensburg ein verdienter 4:3 (1:2)-Erfolg. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion brachte Hamadi Al Ghaddioui (27./40. Minute) die Gäste zweimal in Führung. Dimitrios Diamantakos (35.) und Johannes Flum (52.) glichen zweimal aus. Marvin Knoll (72.) und Ryo Miyaichi (84.) drehten die umkämpfte Partie in der Schlussphase für St. Pauli. Regensburg musste sich trotz des späten Treffers von Sargis Adamyan (90.+4) nach vier Spielen ohne Niederlage wieder mal geschlagen geben.

          St. Paulis neuer Trainer Jos Luhukay, der im dritten Match unter seiner Regie den ersten Dreier holte, hatte nach den jüngsten Enttäuschungen diesmal in der Startelf auf Alexander Meier und Sami Allagui verzichtet. Doch auch ohne die Stürmer-Oldies gelang zunächst nicht viel, anfangs trumpfte das als drittbestes Auswärtsteam angereiste Gäste-Team auf. Aber angetrieben vom starken Torschützen Knoll, der zudem den Pfosten traf (62.), drehten die entschlossenen Kiezkicker die Begegnung und durften sich am Ende feiern lassen.

          In Sandhausen traf Masaya Okugawa (6./44.) doppelt für die Gäste, Philipp Förster (17.) und Andrew Wooten (22.) erzielten die Tore für Sandhausen im ersten Abschnitt. Alexander Schirow (48.) war nach der Pause für die Gastgeber erfolgreich, die den Abstand auf Platz 16 auf vier Punkte vergrößerten.

          In Magdeburg brachte Daniel Steininger (11.) die Gäste in Führung, Christian Beck (16.) und Felix Lohkemper (45.+1) trafen für Magdeburg noch vor der Pause. Mit 30 Punkten überholten die Magdeburger den FC Ingolstadt (29), der Abstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt zunächst drei Punkte.

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