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Zweite Bundesliga : Düsseldorf zähmt die Löwen

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Düsseldorf, hier in Person von Verteidiger Jonathan Tah (rechts) gegen Daniel Adlung, gewinnt gegen 1860 die wichtigen Zweikämpfe Bild: dpa

Die Fortuna siegt dank eines frühen Tores von Bruno Soares mit 1:0 bei 1860 München. Düsseldorf verteidigt beeindruckend souverän. Ein 19 Jahre alter Leihspieler verdient sich gar ein Sonderlob von Trainer Oliver Reck.

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          Fortuna Düsseldorf hat den zweiten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga verteidigt und den Abstand zu Spitzenreiter FC Ingolstadt auf drei Zähler verkürzt. Zum Abschluss des 13. Spieltags gewannen die Rheinländer am Montag mit 1:0 (1:0) beim TSV 1860 München. Innenverteidiger Bruno Soares (4. Minute) erzielte vor 19.300 Zuschauern das Siegtor für die seit zehn Spielen ungeschlagene Fortuna. „Wir sind unwahrscheinlich gut in dieses Spiel gekommen“, lobte Trainer Oliver Reck. Nur das zweite Tor habe die Mannschaft „vielleicht nicht konsequent nach Hause gefahren“. Für die Sechziger war es bereits die siebte Saisonpleite, sie befinden sich mit zwölf Punkten auf dem 15. Tabellenrang.

          Die Gäste aus Düsseldorf begannen stark und nutzten dank Soares, der nach einer Ecke von Christian Gartner einköpfte, gleich ihre erste Gelegenheit. In der Folge zeigte sich der Aufstiegsaspirant immer wieder dynamisch und kreativ über die Außenbahnen. Zunächst vergab Verteidiger Julian Schauerte mit einem unsauberen Zuspiel im Strafraum eine Chance (9.), später traf Andreas Lambertz nach einer Hereingabe von rechts nur die Latte (13.).

          In einer danach höhepunktarmen ersten Halbzeit hatten die „Löwen“ ihre beste Gelegenheit durch Toptorjäger Rubin Okotie (18.), der von Fortunas Jonathan Tah im letzten Moment gestoppt wurde. Für Tah hatte Reck ein Sonderlob: „Der ist in der zweiten Liga wirklich verschenkt“, sagte er über den 19 Jahre alten Innenverteidiger, der vom Hamburger SV ausgeliehen ist.

          Nach dem Seitenwechsel war es abermals Okotie (50.), der aus gut zehn Metern an Fortuna-Keeper Rensing scheiterte. Zwar zeigte sich der TSV 1860 im zweiten Durchgang feldüberlegen und tonangebend. Allerdings ließen die Schützlinge von Trainer Markus von Ahlen, der unter anderem auf den verletzten Edu Bedia verzichten musste, die letzte Konsequenz vermissen. „Wir wussten, dass wir hier einen sehr, sehr starken Gegner spielen“, sagte von Ahlen. „Da hat uns der Zugriff gefehlt.“ Die „Löwen“ erlebten damit nach dem überraschenden 3:0 zuletzt beim VfL Bochum wieder einen Rückschlag. „Wir haben trotz allem wieder ein vernünftiges Spiel gezeigt“, sagte Daniel Adlung. „Düsseldorf war einen Tick cleverer.“

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