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Zweite Liga : Aue deklassiert Dresden im Sachsen-Derby

  • Aktualisiert am

Fassungslos: Dynamos Alexander Jeremejeff während des Spiels Bild: dpa

Nach den Patzern einiger Spitzenteams schließen nun Erzgebirge Aue und der FC St. Pauli zu den oberen Tabellenplätzen auf. Greuther Fürth verliert derweil deutlich.

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          Erzgebirge Aue und der FC St. Pauli haben in der zweiten Fußball-Bundesliga Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen aufgenommen. Aue entschied das Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden klar mit 4:1 (3:1) für sich und liegt als Tabellenvierter nur noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz, St. Pauli ist nach dem 2:0 (2:0) gegen den SV Sandhausen Sechster mit zwei Zählern weniger. Derweil verließ Holstein Kiel durch das 3:0 (1:0) bei der SpVgg Greuther Fürth die Abstiegsränge.

          2. Bundesliga

          Dimitri Nazarov (27., Foulelfmeter, 39.) und Pascal Testroet (45.+2, 71.) sorgten in Aue für überraschend klare Verhältnisse und den 100. Heimsieg der Veilchen in der zweiten Bundesliga. Moussa Kone (18.) hatte die Gäste aus der Landeshauptstadt nach einer starken Einzelleistung von Neuzugang Luka Stor in Führung gebracht.

          „Das war die spannendste Woche meines Lebens“, sagte Testroet bei Sky, der vor wenigen Tagen zum zweiten Mal Vater wurde und seinen 29. Geburtstag feierte. Die beiden Treffer gegen seinen ehemaligen Klub wertete Testroet als „etwas ganz Besonderes. Das tut unglaublich gut. Solche Tagen kommen nicht oft“.

          Kone verkürzte auch in der 61. Minute vermeintlich auf 2:3, der Treffer des Senegalesen wurde aber nach Videobeweis nicht anerkannt. Aue-Keeper Martin Männel war nach Ansicht der Unparteiischen zuvor von Dynamo-Kapitän Marco Hartmann im Fünfmeterraum unfair angegangen worden. Für Dresden riss damit eine Serie von fünf Ligaspielen ohne Niederlage.

          Am Millerntor trafen Eigengewächs Finn-Ole Becker (8.) mit seinem ersten Profitor per Fernschuss und der schwedische Angreifer Viktor Gyökeres (45.+1) bereits vor dem Seitenwechsel für die Mannschaft von Jos Luhukay. Die stark gestarteten Sandhäuser fielen nach der dritten Partie in Serie ohne Sieg hinter die Hamburger auf Rang sieben zurück.

          Von dieser Tabellenregion ist Holstein Kiel trotz des klaren Erfolgs in Fürth noch ein gutes Stück entfernt. In einer einseitigen Partie tankte das Team von Interimscoach Ole Werner allerdings reichlich Selbstvertrauen und kletterte mit acht Zählern auf den 15. Tabellenplatz. Die U21-Nationalstürmer Janni Serra (27.) und Makana „Rudi“ Baku (49./ 61.) trafen für die Norddeutschen beim verdienten Erfolg in Franken.

          2. Bundesliga

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