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Zweite Liga : Schlusslicht Bielefeld siegt in Paderborn

  • Aktualisiert am

Obenauf: Bielefeld und Verteidiger Guilherme Ramos Bild: dpa

Die Arminia ist nach dem Abstieg aus der Bundesliga auch in Liga zwei Tabellenletzter. In Paderborn gelingt immerhin ein kleiner Befreiungsschlag. Hannover gewinnt gegen Düsseldorf, Kaiserslautern gegen den KSC.

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          Zweitliga-Schlusslicht Arminia Bielefeld hat im Ostwestfalen-Derby beim SC Paderborn den ersten Auswärtssieg der Saison gefeiert und den Anschluss an die Konkurrenten im Tabellenkeller hergestellt. Der Bundesliga-Absteiger gewann beim früh dezimierten Nachbarn 2:0 (2:0). Paderborn blieb auch im vierten Ligaspiel nacheinander sieglos und verliert weiter Boden auf die Spitzenteams.

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          Die Gastgeber spielten seit der 8. Minute in Unterzahl: Torwart Jannik Huth sah nach einem Handspiel außerhalb seines Strafraums die Rote Karte, den anschließenden Freistoß setzte Bielefelds Robin Hack an die Latte. Janni Serra (40. Minute) und der frühere Paderborner Sebastian Vasiliadis (45.+2) schlugen Kapital aus der Überlegenheit der Gäste. Von Paderborn war offensiv kaum etwas zu sehen.

          Nach der Pause wurde es vor 14.800 Zuschauern hektisch, Paderborns Ko-Trainer Frank Kaspari sah Rot und musste auf die Tribüne. Serra (58.) vergab die Riesenchance zum 3:0. Hoffnung schöpften die Hausherren, als Bielefelds Lukas Klünter nach einer Unbeherrschtheit mit Gelb-Rot vom Platz flog (70.). Der Sieg der Arminia geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.

          St. Pauli tritt auf der Stelle

          Ungeschlagen am Millerntor, doch weiter tief im Tabellenkeller: Der FC St. Pauli hat beim 0:0 gegen Holstein Kiel einen Befreiungsschlag verpasst. Die Mannschaft von Trainer Timo Schultz, die lange nervös agierte, könnte im zweiten Teil des 16. Spieltags am Mittwoch auf einen Abstiegsplatz fallen. Drei Siege, fünf Unentschieden – der ordentlichen Heimbilanz der Hamburger stehen nur zwei Auswärtspunkte gegenüber. Kiel liegt als Tabellenachter dagegen in Sichtweite zu den Spitzenteams und hätte durchaus mehr mitnehmen können. Lewis Holtby (35.) hatte in der ersten Halbzeit die große Chance zur Führung.

          Auch nach der Pause waren die Gäste vor 29.546 Zuschauern die gefährlichere Mannschaft, St. Paulis Keeper Nikola Vasilj verhinderte nach einem Kopfball von Patrick Erras (65.) den Rückstand.

          Fortuna verliert in Hannover

          Fortuna Düsseldorf hat den möglichen Sprung in die Aufstiegszone durch das Ende seiner Siegesserie verpasst. Die Rheinländer gingen beim 0:2 (0:2) im Verfolgerduell bei Hannover 96 nach vier Pflichtspielerfolgen nacheinander erstmals wieder geschlagen vom Platz. Die Hausherren dagegen zogen an Düsseldorf vorbei und rangieren in unmittelbar Nähe zum Relegationsrang.

          Hannover machte vor 24.100 Zuschauern bereits vor der Pause alles klar. Havard Nielsen (34.) brachte mit seinem siebten Saisontor die Mannschaft von 96-Coach Stefan Leitl in Führung. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Cedric Teuchert mit seinem sechsten Saisontreffer. Düsseldorf konnte an der Leine bei seiner fünften Auswärtsniederlage nicht an seine jüngsten Leistungen anknüpfen. Die Platzherren hingegen kehrten durch ihren fünften Heimerfolg nach dem 0:1 bei Spitzenreiter Darmstadt 98 wieder in die Erfolgsspur zurück.

          FCK klopft oben an

          Der 1. FC Kaiserslautern hat das Südwestderby gegen den Karlsruher SC für sich entschieden. Die Pfälzer setzten sich vor heimischem Publikum 2:0 (1:0) gegen den Rivalen durch. Die Tore erzielten Terrence Boyd (34.) und Kenny Prince Redondo (86.). Kaiserslautern klopft mit nun 26 Punkten weiter an den oberen Rängen an. Der KSC muss sich dagegen nach der fünften Liga-Niederlage in Serie mit 17 Punkten nach unten orientieren.

          Vor 43.852 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion bestimmten die Karlsruher im ersten Spielabschnitt die Partie, doch Kaiserslautern erzielte den Führungstreffer. Eine schöne Kombination über Jean Zimmer, Philipp Hercher und Marlon Ritter vollendete Boyd zum 1:0. Auch nach der Pause ging das Spiel ähnlich weiter. Der KSC spielte praktisch auf ein Tor, hatte mehr Ballbesitz, fand gegen die kompakt verteidigenden Pfälzer aber keine Lücken und konnte sich keine großen Möglichkeiten erspielen. Auf der Gegenseite entschied Redondo nach 86 Minuten die Partie nach einem Konter zugunsten des Aufsteigers.

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