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Zweite Fußball-Bundesliga : Schützenfest für 1860 - Fürth besiegt Dresden

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Ein bitterer Tag für Energie: Hünemeier trifft beim 0:5 gegen 1860 ins eigene Tor Bild: dpa

Ein Spiel zum Vergessen für Cottbus: Gegen 1860 München liegt Energie schon zur Halbzeit mit 0:4 in Rückstand, verliert am Ende gar 0:5. Dresden kann den Schwung vom DFB-Pokalerfolg nicht mitnehmen und unterliegt in Fürth.

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          Der TSV 1860 München hat mit dem 5:0 (4:0)-Erfolg bei Energie Cottbus einen Kantersieg gefeiert und damit seine gute Frühform in der zweiten Fußball-Bundesliga unterstrichen. Vor 11.220 Zuschauern im Cottbuser „Stadion der Freundschaft“ führten die Gäste die Lausitzer am Samstag teilweise vor. Stefan Aigner (2. Minute), Kevin Volland (23.), Daniel Halfar (32.) und der Cottbuser Uwe Hünemeier (40.) mit einem Eigentor machten bereits in der ersten Hälfte den Löwen-Sieg perfekt.

          Im zweiten Abschnitt traf Benjamin Lauth (72.) in seinem 100. Zweitliga-Spiel. Für die Bayern war es der erste Zweitliga-Sieg der Vereinsgeschichte in der Lausitz. Die Cottbuser, die nach der 0:3-Pokalblamage in Kiel Wiedergutmachung betreiben wollten, gerieten bereits in der Anfangsphase auf die Verliererstraße.

          Nach der schnellen Gäste-Führung sah Energie-Spieler Konstantin Engel zudem in der siebten Minute die Rote Karte, nachdem er Lauth kurz vor der Strafraumgrenze gefoult hatte. Für Energie war es die höchste Heimniederlage in der Profi-Historie.

          Mann des Tages in Fürth: Occean trifft zum 1:0-Sieg gegen Dresden

          Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat derweil das Pokal-Hoch von Dynamo Dresden jäh beendet und den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Drei Wochen nach dem unglücklichen 2:3 gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt bezwangen die Franken den Aufsteiger mit 1:0 (1:0). Mann des Tages war Olivier Occean mit seinem dritten Saisontor (47. Minute).

          Die Gäste, die die Partie nach zwei Platzverweisen nur mit neun Mann beendeten, müssen weiter auf den ersten Sieg im Unterhaus warten. Eine Woche nach dem Pokal-Coup gegen Bayer Leverkusen gab es für den Neuling im Fußball-Alltag nichts zu holen. Von Beginn an war Fürth das dominierende Team, ohne zunächst aber zu klaren Torchancen kommen zu können. Kurz vor der Pause (43.) scheiterte Bernd Nehrig noch mit einem Weitschuss an Gäste-Keeper Dennis Eilhoff.

          Kurz nach dem Wechsel war es dann soweit: Occean ließ sich die Einschusschance nicht nehmen. Nur zwei Minuten später (49.) erhielt Dynamo-Kapitän Cristian Fiel nach einer Ellenbogen-Attacke Rot. Als Pavel Fort (70.) wegen Schiedsrichterbeleidigung ebenfalls die Rote Karte sah, war die Partie endgültig entschieden.

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