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Zweite Fußball-Bundesliga : KSC kurz vor dem Aufstieg

  • Aktualisiert am

Thomas Kies und der KSC fallen nicht um Bild: dpa

Auf der Zielgeraden zum Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nahm der Karlsruher SC wieder Tempo auf. Die Badener gewannen 3:1 gegen TuS Koblenz und bleiben damit souveräner Tabellenführer.

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          Spitzenreiter Karlsruher SC hat seine Auszeit beendet und müht sich weiter Richtung Oberhaus, doch die Mannschaft der Stunde im Aufstiegsrennen der Zweiten Fußball-Bundesliga heißt SC Freiburg. Während sich die Badener zu einem mühsamen 3:1-Sieg gegen TuS Koblenz quälten, meisterten die Breisgauer auch die Auswärtshürde 1. FC Köln mit 3:0 Toren souverän.

          Einen Rückschlag musste nach sechs Siegen in Serie die Spielvereinigung Greuther Fürth hinnehmen, die beim 1. FC Kaiserslautern 0:3 unter die Räder kam. Im Tabellenkeller konnte Kickers Offenbach einen Sieg gegen Wacker Burghausen einfahren. „Wir brauchen noch Punkte, um in die Bundesliga zu kommen“, hatte KSC-Trainer Edmund Becker nach zuletzt mageren Ergebnissen sein Team wach rütteln wollen. Doch gegen Aufsteiger Koblenz reichte es trotz der frühen Führung (5.) von Edmond Kapplani (5.) nur zu einem mühevollen Sieg. Philipp Langen glich aus (16.), Massimilian Porcello (67.) und Giovanni Federico (90.+2) schossen den KSC noch zum Sieg. „Es ist schon etwas Verunsicherung da“, gestand Manager Rolf Dohmen.

          Freiburg kommt

          Immer stärker im Aufstiegsrennen präsentiert sich dagegen der SC Freiburg: Die Breisgauer ließen sich auch von den Kölnern nicht stoppen und kamen durch Jonathan Pitroipa (12.), Alexander Iaschwili (49.) per Foulelfmeter und Karim Matmour (54.) zum Sieg. Das Team von Trainer Volker Finke liegt nur einen Punkt hinter dem Dritten MSV Duisburg und vier hinter dem Zweiten Hansa Rostock.

          Einen gelungenen Einstand feierte Interimstrainer Wolfgang Funkel gegen Fürth: Nur vier Tage nach der Trennung von Coach Wolfgang Wolf kamen die Lauterer durch Aki Riihilahti (19.), Emeka Opara (60.) und Josh Simpson (86.) zum Sieg, bei fünf Punkten Rückstand auf den dritten Platz ist der Aufstieg aber nur ein Thema für notorische Optimisten. Die Pfälzer konnten sich den Luxus leisten, durch Mathieu Béda (7.) einen Foulelfmeter zu vergeben.

          Rostock schwächelt

          Zwei Punkte im Aufstiegskampf vergab Rostock beim 1:1 in Braunschweig. „Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass wir die Chance auf einen Sieg vergeben haben“, kommentierte Trainer Frank Pagelsdorf das magere Remis. Besser machte es Duisburg beim 2:1 beim FC Augsburg: Nach einem Rückstand brachten die „Zebras“ noch den Dreier unter Dach und Fach. „Wir haben uns den Sieg erarbeitet“, sagte Trainer Rudi Bommer.

          Werner Lorant holte mit Unterhaching einen Auswärtspunkt im Kampf gegen den Abstieg. Zunächst brachte Lorants neuer Kapitän Ralf Bucher Essen per Eigentor (11.) in Front, Robert Lechleiter (60.) sorgte für den Ausgleich. Essen verlor Barbaros Barut wegen einer Roten Karte nach einer Tätlichkeit. Nach zuletzt drei Pleiten in Serie konnte Offenbach gegen Burghausen den freien Fall stoppen. Mit seinen Saisontoren 12 und 13 sorgte Suat Türker (37./79.) fast im Alleingang für den 2:1-Sieg. Für die Oberbayern, die per Eigentor von Thomas Wörle (57.) zum Erfolg kamen, wird es im Abstiegskampf enger.

          Mächtig Luft hat sich der SC Paderborn verschafft: Die Ostwestfalen besiegten den TSV 1860 München 3:0 und fügten dem neuen „Löwen“-Trainer Marco Kurz die erste Niederlage zu. Auf einen gelungenen Einstand hofft am Montag gegen Erzgebirge Aue Frank Neubarth als neuer Trainer von Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena.

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