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Zweite Bundesliga : Der erste Einschlag kam nach 26 Sekunden

  • Aktualisiert am

Dynamo Dresden konnte gegen Düsseldorf jubeln. Bild: dpa

Dynamo Dresden erlebt in Düsseldorf einen phantastischen Abend – und schießt dabei noch das schnellste Tor der Saison. In Aue und Heidenheim ist das Glück derweil mit den Tüchtigen.

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          Dynamo Dresden hat den Aufwärtstrend von Fortuna Düsseldorf in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt. Am Freitag siegten die Sachsen in Düsseldorf mit 3:0 (2:0) und verhinderten den möglichen Sprung der Fortuna auf den zweiten Platz. Dynamo erwischte vor 31 167 Zuschauern einen Blitzstart: Bereits nach 26 Sekunden traf Niklas Hauptmann zum 1:0. Anschließend erhöhte Akaki Gogia (26./50. Minute). Die Gäste, für die Andreas Lambertz nach 13 Jahren im Fortuna-Dress erstmals gegen Düsseldorf antrat, agierten strukturiert und selbstbewusst. Die Gastgeber waren nach drei Siegen in Serie nachlässig im Spielaufbau und kassierten ihre erste Heimniederlage.

          Kevin Möhwald (rechts) brachte den Klub in Führung.
          Kevin Möhwald (rechts) brachte den Klub in Führung. : Bild: dpa

          Der 1. FC Heidenheim hat seine Negativ-Serie derweil beendet. Das Team von Trainer Frank Schmidt bezwang im württembergisch-badischen Duell den Karlsruher SC mit 2:1 (1:1). Dank des ersten Erfolgs nach zuvor drei Partien ohne Dreier schoben sich die Schwaben vorerst auf den zweiten Platz vor. Hiroki Yamada brachte den anfangs dominierenden KSC vor 13 700 Zuschauern in der Voith-Arena per Kopfball nach einer Ecke verdient in Führung (28. Minute). Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer glich mit einem umstrittenen Foulelfmeter aus (36.). Sebastian Griesbeck glückte dann mit einem vom Bein abgeprallten Ball das 2:1 (82.).

          Der FC Erzgebirge Aue hat seine eklatante Heim- und Formschwäche nicht ablegen können und den Sprung vom Relegationsplatz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev unterlag dem 1. FC Nürnberg mit 1:2 (0:1). Kevin Möhwald (44. Minute) und Guido Burgstaller (79.) trafen für den Club, der den fünften Sieg in den vergangenen sechs Spielen feierte. Nicky Adler gelang nur der zwischenzeitige Ausgleich (60.). Aue bleibt nach drei Niederlagen in Serie Tabellen-16., zuhause konnte der Aufsteiger erst ein Spiel gewinnen und nur vier Punkte holen. Die Nürnberger verbesserten sich zunächst auf Rang acht.

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