https://www.faz.net/-gtm-xw4a

Zweite Fußball-Bundesliga : Bochum und Düsseldorf sind die Sieger des Samstags

  • Aktualisiert am

Der Anfang vom Ende: Der Münchner Bülow sieht nach einer Notbremse die Rote Karte Bild: dpa

Der Aufstiegskampf in der zweiten Liga verspricht viel Spannung: Durch einen 3:1-Sieg in München mischt Bochum nun kräftig mit. 1860 hat Pech mit einem Platzverweis. Cottbus indes verpasst den Sprung nach ganz oben durch eine Niederlage in Düsseldorf.

          1 Min.

          Mit dem fünften Sieg in Serie hat Bundesliga-Absteiger VfL Bochum den Anschluss an die Spitzenplätze in der zweiten Fußball-Bundesliga geschafft. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel gewann am Samstag 3:1 (1:0) im Verfolger-Duell beim TSV 1860 München und rückte auf den fünften Tabellenplatz vor. Energie Cottbus indes verpasste den Sprung an die Tabellenspitze. Zum Auftakt der Rückrunde kassierte die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz bei Fortuna Düsseldorf eine 1:3 (0:1)-Niederlage.

          In München waren Zlatko Dedic (45. Minute) per Foulelfmeter, Mirkan Aydin (78.) und Christoph Dabrowski (83.) die Torschützen für die Gäste. Für die Hausherren, die nach einer harten Roten Karte für Kai Bülow (44.) wegen Notbremse vor dem Strafstoß eine Halbzeit in Unterzahl agieren mussten, traf Benjamin Lauth (72.).

          Auch ohne ihren Angreifer Chong Tese, der beim Asien-Cup weilt, waren die Gäste aus dem Ruhrgebiet von Beginn an die gefährlichere Mannschaft. Schon früh prüfte Dedic „Löwen“-Keeper Gabor Kiraly mit einem feinen Fernschuss (9.). Kurz vor der Pause (37.) war abermals Bochum brandgefährlich, als Dabrowski aus kurzer Distanz verpasste. Wenig später scheiterte Giovanni Federico an Kiraly.

          Gewinner am Samstag: Die Bochumer Federico (l.) und Dedic freuen sich über den Sieg in München

          Lauth gleicht aus - doch dann macht Bochum alles klar

          Als sich alles schon auf Halbzeit-Pause freute, kamen die Gäste doch noch zur Führung. Nach der umstrittenen Roten Karte für Bülow verwandelte Dedic vor 16.150 Zuschauern den fälligen Strafstoß. Nach dem Wechsel sah zunächst alles nach einem lockeren Sieg für die Gäste aus, doch Bochum nutzte seine Chancen zunächst nicht. Nach dem Ausgleich durch Lauth machten Aydin und Dabrowski aber alles klar.

          Vor 18.000 Zuschauern in Düsseldorf waren Thomas Bröker (40. Minute), Andreas Lambertz (48.) und Oliver Fink (70.) erfolgreich für die Hausherren, die mit nunmehr fünf Spielen ohne Niederlage ihre Position im Tabellen- Mittelfeld stabilisierten. Für Cottbus traf Nils Petersen (64.).

          In einer intensiv geführten Partie stellten die Düsseldorfer lange das deutlich aggressivere Team. Cottbus setzte vor der Pause keine Impulse für die Offensive und leistete sich viele Fehler in der Abwehr. Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum konnte zunächst Schüsse von Bröker (8.) und Lambertz (27.) parieren.

          Der Torwart war aber machtlos, als Bröker Gäste-Verteidiger Markus Brzenska aussteigen ließ und zum 1:0 traf. Cottbus erhöhte erst nach dem Seitenwechsel und dem 0:2 durch Lambertz seine Bemühungen. Petersen gelang aber nur der Anschlusstreffer, ehe Fink mit dem 3:1 den Schlusspunkt setzte.

          Weitere Themen

          Das Milliarden-Spiel der NFL

          Zum Nachteil der Spieler : Das Milliarden-Spiel der NFL

          Die NFL verabschiedet einen neuen Tarifvertrag – doch die Profis profitieren am wenigsten vom boomenden Geschäft. Die Spielgewerkschaft steht in der Kritik. Ein Profi führt die Opposition gegen die Einigung an.

          Topmeldungen

          Mitglieder der chinesischen Führung verneigen sich am Samstag im Gedenken an die im Kampf gegen das Coronavirus Verstorbenen.

          Totengedenken in China : Die Ahnen per Livestream ehren

          Nach Wochen des Ausnahmezustands sehnen die Chinesen sich nach Normalität. Die Regierung lässt das aber nur streng dosiert zu – denn ihre Prioritäten sind andere: die Partei und die Wirtschaft.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.