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Zweite Fußball-Bundesliga : Ahlen dicht vor Abstieg - Union und Karlsruhe remis

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Mitarbeiter des Tages: Nicky Adler (2 v.l.) schoss das Siegtor für Duisburg in Ahlen Bild: dpa

Rot-Weiß Ahlen kann für die dritte Liga planen: Der Tabellenletzte der zweiten Bundesliga verlor am 29. Spieltag seine Heimpartie gegen Duisburg mit 0:1. Der Rückstand auf Relegationsrang 16 beträgt schon acht Punkte. Berlin und Karlsruhe spielten 1:1.

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          Die Hoffnungen von Rot Weiss Ahlen auf den Klassenverbleib in der zweiten Fußball-Bundesliga sind auf ein Minimum gesunken. Am Samstag unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Hock gegen den MSV Duisburg mit 0:1 (0:0) und bleibt abgeschlagenes Schlusslicht der Tabelle. Vor 3953 Zuschauern im Ahlener Wersestadion erzielte Nicky Adler (76. Minute) den Siegtreffer für die Gäste.

          Für Ahlen war es bereits die vierte Niederlage in Serie. Duisburg bewahrte sich seine geringen Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga. In einem zerfahrenen Match waren die Hausherren zunächst die bemühtere Mannschaft. Ahlen ging engagiert in die Zweikämpfe, erarbeitete sich aber keine Torchancen.

          Der MSV stand zwar geordnet in der Abwehr, blieb offensiv aber ohne Ideen und enttäuschte über weite Strecken. Eine gute Möglichkeit setzte der Brasilianer Caiuby (22.) über das Tor. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine etwas flottere Partie, die der eingewechselte Adler per Kopfball nach einem Freistoß von Christian Tiffert entschied.

          Karlsruhe erholt sich schnell und sichert sich einen Punkt

          Der 1. FC Union Berlin und der Karlsruher SC kommen dem Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga derweil nur mit Mini-Schritten näher. Nach dem 1:1 (1:1) am Samstag haben die seit sieben Partien sieglosen Hauptstädter derzeit acht Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16, der KSC steht sechs Zähler über der gefährlichen Zone. Der Abstand kann sich am Wochenende aber noch verringern.

          Torsten Mattuschka (10.) brachte Union per Handelfmeter früh in Führung, Anton Fink gelang der schnelle Ausgleich (15.). Das Berliner Tor war umstritten. KSC-Abwehrspieler Sebastian Langkamp soll den Ball bei einem Kopfballduell gegen Karim Benyamina mit der Hand berührt haben, doch möglicherweise hatte Benyamina das Leder mit der Hand touchiert.

          Der KSC brauchte aber nur fünf Minuten, um sich von Mattuschkas achtem Saisontor zu erholen. Fink nutzte einen feinen Steilpass und tunnelte Union-Torwart Jan Glinker. Insgesamt strahlten die Badener bei ihren schnellen Angriffen bis zur Pause mehr Gefahr aus, kamen über gute Ansätze aber nicht hinaus. Die Gastgeber starteten aktiver in die zweite Hälfte und hatten auch einige Möglichkeiten. Die Köpenicker ließen aber erneut die Durchschlagskraft vermissen.

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