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Zweite Fußball-Bundesliga : 1860 gewinnt das Spitzenspiel

  • Aktualisiert am

Erfolgreiche Dienstreise: 1860 München gewinnt in Düsseldorf Bild: dpa

Im Duell zweier Aufstiegskandidaten in der zweiten Bundesliga setzt sich 1860 München in Düsseldorf durch. Union Berlin legt in Dresden gut vor und rettet den Vorsprung sicher über die Zeit. Dramatisch geht es in Frankfurt zu.

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          Absteiger Fortuna Düsseldorf hat den möglichen Sprung an die Tabellenspitze in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Trotz großer Überlegenheit verloren die Rheinländer am Freitag gegen 1860 München mit 1:2 (1:1) - das reichte freilich nicht, um die Spielvereinigung Greuther Fürth vorübergehend von Platz eins zu verdrängen.

          Seine ersten Punkte in der neuen Saison fuhr der FSV Frankfurt durch ein 1:0 (1:0) gegen den VfL Bochum ein. Dynamo Dresden unterlag Union Berlin zum Auftakt des dritten Spieltages daheim klar mit 1:3 (0:3).

          Die Fortuna präsentierte sich gegen die ebenso aufstiegswilligen Münchner „Löwen“ wesentlich agiler - und musste trotzdem zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einem weiten Einwurf von Grzegorz Wojtkowiak war Benjamin Lauth zur Stelle (9. Minute) - schon der erste Torschuss reichte den Sechzigern zur glücklichen Führung. Mit großem Einsatz kämpften die Schützlinge von Trainer Mike Büskens zurück, erst ein Elfmeterpfiff leite aber den Ausgleich ein.

          Levan Kenia war im Strafraum zu Fall gekommen, der Niederländer Charlison Benschop verwandelte cool (37.). Mathis Bolly verpasste noch vor der Pause zweimal das mögliche Düsseldorfer 2:1 (38./45.). Auch anschließend waren die Fortunen dominant, doch wie aus dem Nichts trafen abermals die Gäste: Marin Tomasov (78.) veredelte einen schnellen Gegenangriff und sorgte für den zweiten 1860-Saisonsieg.

          Union Berlin kam in Dresden grau daher und gewann souverän
          Union Berlin kam in Dresden grau daher und gewann souverän : Bild: dpa

          Dynamo Dresden enttäuschte nach zwei Remis zum Saisonauftakt gegen Union Berlin auf ganzer Linie. 45 Minuten lang standen die Sachsen komplett neben sich - und waren zum Schrecken von Coach Peter Pacult mit dem schnellen 0:3 noch gut bedient.

          Unkonzentriertheiten in der Defensive begünstigten die Tore von Sören Brandy (23.), Torsten Mattuschka (25.) und Damir Kreilach (37.); letzterer hätte kurz vor der Halbzeit per Freistoß gar das 0:4 erzielen können (43.). Die Rote Karte gegen Verteidiger Cheikh Gueye (46.) zerstörte die leisen Hoffnungen auf eine Aufholjagd rasch nach Wiederanpfiff, immerhin erzielte der Kroate Adam Susac (73.) noch den Ehrentreffer.

          Der FSV Frankfurt hatte das bessere Ende für sich
          Der FSV Frankfurt hatte das bessere Ende für sich : Bild: dpa

          0:1 gegen Karlsruhe, 1:2 in München - für den FSV Frankfurt gab’s in den ersten Punktspielen gar nichts zu holen. Das änderte sich gegen Bochum: Einen Pass von Matthew Leckie nahm Neuzugang Denis Epstein sehenswert mit und schoss nach neun Minuten zur Führung ein. Bochum hatte danach zwar mehr Spielanteile - die größeren Chancen aber nicht.

          Stattdessen verpasste Leckie nach einem Konter sogar einen möglichen zweiten Frankfurter Treffer (69.). Fünf Minuten vor Schluss sah Bochums Piotr Cwielong überdies noch Gelb-Rot. In der Nachspielzeit hielt FSV-Torwart Patric Klandt den Sieg fest, als er einen umstrittenen Foulelfmeter von Marcel Maltritz parieren konnte.

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