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SV Wehen Wiesbaden : Ein Klotz namens Dresden

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Wieder fit und als Anführer gefordert: Wiesbadens Sebastian Mrowca . Bild: dpa

Trotz der jüngsten Niederlagen bietet sich den Wiesbadenern weiter die Möglichkeit, den Klassenverbleib in der zweiten Liga auf direktem Weg herzustellen. Doch dafür muss gegen Dresden ein Sieg her.

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          Der letzte Spieltag in der zweiten Liga ist diesmal für den 28. Juni terminiert. Aber es könnte ja sein, dass die Wiesbadener in die Saisonverlängerung gehen müssen – dann, wenn sie nach 34 Spieltagen nur auf Platz 16 stünden. Das erste Fußball-Relegationsspiel zwischen dem Drittletzten aus der zweiten Liga und dem Dritten der dritten Profiliga legte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) nun für den 7. Juli fest, das Rückspiel steigt vier Tage später.

          Aktuell rangieren die Wiesbadener auf Position 17, der Sechzehnte Karlsruhe steht lediglich um zwei Punkte besser da. Trotzdem richtet Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm seinen Blick „noch nicht genauer“ auf die dritte Liga. Denn dort würden „den Ersten und den Zehnten nur fünf Punkte“ trennen, es kann also noch viel passieren. Außerdem seien eine Klasse tiefer noch neun Spieltage zu absolvieren, sagte er.

          Es gibt auch einen dritten Grund, warum Rehm momentan seine Sichtweise auf die Dinge nicht ändert. Fünf Spieltage vor Rundenende in Liga zwei bietet sich den Wiesbadenern weiter die Möglichkeit, den Klassenverbleib auf direktem Weg herzustellen. Mit vier Zählern mehr liegen die Nürnberger auf Platz 15 in Reichweite.

          Um die Hoffnung aufrechtzuerhalten, sportlich keinen Umweg über die Relegation gehen zu müssen, sollten die Hessen an diesem Samstag (13 Uhr bei Sky und im F.A.Z.-Liveticker zur zweiten Fußball-Bundesliga) zu Hause Dynamo Dresden besiegen. Die Sachsen belegen mit zwei Spielen und vier Punkten weniger den letzten Tabellenplatz. „Ich muss nicht erwähnen, wie wichtig dieses Spiel ist. Wir wollen beweisen, dass wir in diese Liga gehören“, gab Rehm die Marschrichtung vor.

          Nach ihrem verspäteten Re-Start durch die notwendig gewordene Corona-Quarantäne der Mannschaft stehen die Dresdner noch mit null Punkten und null Toren (0:2 gegen Stuttgart und 0:3 gegen Hannover) da. Körperlich sieht Rehm den Gegner jedoch nicht im Nachteil. „Unsere Jungs sind topfit. Wir können 90 Minuten lang marschieren – und dass auch alle drei Tage. Ich gehe auch davon aus, dass das Dynamo schafft.“

          Der Wiesbadener Trainer fordert seine Mannschaft dazu auf, in schwieriger Lage Schwerstarbeit zu leisten und „jeden Meter abzuarbeiten“ in dem wichtigen Abstiegsduell. „Dresden ist ein unheimlicher Klotz. Den müssen wir aus dem Weg räumen.“ Anschubhilfe leisten kann der Wiesbadener Kapitän Sebastian Mrowca, der nach seiner Verletzungspause in die Mannschaft zurückkehren wird. Anders als in den vergangenen Wochen ist diesmal kein Spieler gesperrt oder verletzt. Was Rehm als Glück empfindet: „Wir haben noch mal einen vollen Monat Juni vor der Brust und müssen aus dem Vollen schöpfen“.

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