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Zweite Bundesliga : Wehen geht ein Licht auf - Köln nun Dritter

  • Aktualisiert am

Der erste „Dreier” in Wiesbaden für König und Kollegen Bild: dpa

Der SV Wehen Wiesbaden hat den ersten Sieg in der neuen heimischen Arena gefeiert. Nach Problemen mit dem Flutlicht siegten die Hessen deutlich gegen Aue. Der 1. FC Köln hat derweil den Sprung auf Platz drei geschafft.

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          Der 1. FC Köln ist mit dem ersten Sieg nach der Winterpause zumindest bis Sonntag wieder auf einen Aufstiegsplatz in der Zweiten Fußball-Bundesliga geklettert. Bei Tabellenschlusslicht FC Carl Zeiss Jena schafften die Rheinländer dank des zweifachen Torschützen Milivoje Novakovic einen 3:1-Sieg. Der FC St. Pauli und TuS Koblenz trennten sich zum Auftakt des 20.Spieltags 1:1.

          Bei der Partie SV Wehen Wiesbaden gegen Erzgebirge Aue herrschte zunächst Dunkelheit im Stadion: Wegen eines Wasserschadens an einem Verteilerkasten war das Flutlicht ausgefallen. Erst mit dreißigminütiger Verspätung konnte die Partie angepfiffen werden. Das Heimteam zeigte sich davon unbeeindruckt und siegte mit 3:0 Toren. Es war der erste „Dreier“ für den Aufsteiger nach dem Umzug ins neue Stadion in Wiesbaden.

          Novakovic rettet Daums Kölner

          Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen in der Rückrunde war Köln zum Tabellenletzten nach Jena gereist. Patrick Helmes (28. Minute) schoss das favorisierte Team von Christoph Daum zwar in Führung, doch schon zum Ende der ersten 45 Minuten ließen Kölns Bemühungen nach. Jena verlor nach der Pause Alexander Maul (48.), der nach grobem Foulspiel an Roda Antar die Rote Karte sah.

          Siegert brachte die Wehener früh in Führung

          Trotz der Unterzahl drängten die Gastgeber erfolgreich auf den Ausgleich: Roland Müller traf in der 61. Minute zum 1:1. Novakovic (80./90.+2) sorgte aber doch für die Entscheidung zu Gunsten des Favoriten. „Wir haben uns das Leben heute sehr, sehr schwer gemacht“, sagte Trainer Daum. „Die Erleichterung ist groß. Ich hoffe, dass der Erfolg dem Team jetzt einen Schub Selbstvertrauen gibt.“

          Siegert, Schwarz und König mit Durchblick

          Nach bisher zwei Unentschieden in der Rückrunde kam der FC St. Pauli auch in Koblenz nicht über ein Remis hinaus: Filip Trojan gelang in der 53. Minute zwar der Führungstreffer für den Aufsteiger. Njazi Kuqi (88.) schaffte aber kurz vor Schlusspfiff den Ausgleich für das Team von Uwe Rapolder, das in der Tabelle nun mit 24 Zählern auf Rang zwölf und damit einen Platz hinter St. Pauli liegt.

          Obwohl sich die Flutlichtanlage in Wiesbaden Stück für Stück wieder hochfahren ließ, wurde es nicht richtig hell in der Arena, weil die Lampen nicht mit voller Stromstärke strahlen konnten. Beide Teams erklärten sich aber damit einverstanden, dass Schiedsrichter Wolfgang Walz (Pfedelbach) das Spiel anpfiff. Benjamin Siegert (11.), Sandro Schwarz (39./Foulelfmeter) und Ronny König (52.) sorgten für den deutlichen 3:0-Heimerfolg gegen Aue.

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