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Zweite Bundesliga : Union marschiert weiter

  • Aktualisiert am

Union Berlins Baris Özbek jubelt nach seinem Treffer zum 3:0 Bild: dpa

Traumstart für Union Berlin: Der Fußball-Zweitligaklub startet mit einem Heimsieg in die zweite Saisonhälfte und darf nun sogar ein wenig von der Bundesliga träumen. Dynamo Dresden tritt dagegen auf der Stelle.

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          Union Berlin marschiert, Dynamo Dresden stagniert: Zum Auftakt des 20. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga haben die Hauptstädter Abstiegsanwärter SV Sandhausen mit 3:1 (2:0) bezwungen und den vierten Tabellenplatz erobert. Abstiegskandidat Dresden kam dagegen unter seinem neuen Coach Peter Pacult daheim gegen den MSV Duisburg nicht über ein 0:0 hinaus. Den dritten Sieg in Serie verpasste der VfL Bochum beim 2:2 (1:0) bei Neuling VfR Aalen.

          Die Aufstiegsanwärter starten von Samstag an in die zweite Saisonhälfte. Spitzenreiter Eintracht Braunschweig muss beim SC Paderborn antreten. Bundesliga-Absteiger Hertha BSC spielt am Sonntag bei Schlusslicht Jahn Regensburg. Der Dritte 1. FC Kaiserslautern hat am Montag die schwere Aufgabe bei 1860 München vor sich.

          Union baute in der Heimpartie gegen den Neuling auf seine Heimstärke - und die Berliner Fans durften schon bald den ersten Treffer des neuen Jahres bejubeln. Simon Terodde traf mit seinem achten Saisontor zur frühen Führung (6. Minute), Torsten Mattuschka legte noch vor der Pause per Handelfmeter nach (32.).

          Neuzugang Baris Özbek machte alles klar (68.), Julian Schauerte konnte nur noch verkürzen (90.). Während die Hauptstädter nach dem dritten Heimsieg hintereinander nun an den Spitzenplätzen schnuppern, muss Sandhausen vorerst auf einem Abstiegsplatz verharren.

          Auch mit Neu-Trainer Peter Pacult gewinnt Dresden nicht

          Einen Dämpfer zum Start in die zweite Saisonhälfte musste Aufsteiger Aalen hinnehmen. Marc Rzatkowski brachte den Pokal-Viertelfinalisten aus Bochum (25.) mit einem Hacken-Tor in Front. Cidimar glich nach der Pause (47.) aus, Leon Goretzka traf aber postwendend per Kopf (51.). Robert Lechleiter rettete Aalen immerhin das Remis (71.). Aalen verpasste den Sprung auf Platz vier.

          Immerhin einen Punkt konnte Trainer Peter Pacult bei seinem Einstand bei Dynamo Dresden verbuchen. Zwar bemühten sich die Dresdner vor heimischem Publikum redlich, ihre schwarze Serie von zuletzt fünf Spielen ohne Sieg konnten sie aber nicht beenden. Die Gäste aus Duisburg mussten sich nach zuletzt drei Siegen mit nur einem Zähler begnügen.

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