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Zweite Bundesliga : Nürnberg nutzt Leipzigs Vorlage nicht

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Einen Schritt schneller: Braunschweigs Gerrit Holtmann Bild: dpa

Es hätte nochmal spannend werden können im Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz – doch für Nürnberg ist der Druck offenbar zu groß. Der fränkische Nachbar macht es indes nicht besser.

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          Der 1. FC Nürnberg hat im Kampf um den direkten Aufstieg in der 2. Fußball-Bundesliga einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Die Franken verloren am Samstag mit 1:3 (0:1) bei Eintracht Braunschweig und liegen damit zwei Spieltage vor Saisonende fünf Punkte hinter dem Tabellenzweiten RB Leipzig. Vor 21 145 Zuschauern trafen Salim Khelifi (43. Minute), Ken Reichel (59.) und Maximilian Sauer (66.) für die Niedersachsen, Guido Burgstaller (78.) gelang nur noch der Anschlusstreffer. Von Aufstiegsrang drei ist das Nürnberger Team von Trainer René Weiler seit Freitag nicht mehr zu verdrängen.

          Greuther Fürth hat an diesem Nachmittag das Nachsehen
          Greuther Fürth hat an diesem Nachmittag das Nachsehen : Bild: dpa

          Die SpVgg Greuther Fürth ist mit einer weiteren Heimniederlage in die zweite Tabellenhälfte abgerutscht. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck verlor mit 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Heidenheim und steht mit 43 Punkten nun auf Rang zehn. Die Tore für die Gäste erzielten vor 9390 Zuschauern Robert Leipertz (6. Spielminute) und Denis Thomalla (57.). Heidenheim springt mit dem Erfolg in der Fremde zunächst auf Platz sieben. Beide Mannschaften haben im Endspurt der laufenden Spielzeit nichts mehr mit Auf- oder Abstieg zu tun.

          Derweil hatte es am Freitagabend beim Andrang von Fortuna-Anhängern aufs Abstiegsderby MSV Duisburg gegen Fortuna Düsseldorf mehrere Verletzte gegeben. Laut Polizei haben acht Düsseldorf-Fans, ein Polizist und eine Ordnerin Blessuren bei einem Massenandrang vor der Einlass-Kontrollschleuse davongetragen.

          Aus einer Menge von rund 2000 Fortuna-Fans vor dem Einlass hätten immer wieder Gruppen versucht durchzubrechen, berichtet die Polizei. Sie habe Pfefferspray und „den Einsatzmehrzweckstock“ einsetzen müssen. Zwanzig Minuten nach Anpfiff habe sie die Schleuse geöffnet und das letzte Viertel unkontrolliert ins Stadion gelassen, damit die Lage nicht weiter eskaliere. Auch im Stadion und nach dem Spiel gab es Zwischenfälle. Nachdem mehrfach Pyrotechnik gezündet worden war, unterbrach der Schiedsrichter die zweite Halbzeit für einige Minuten. Insgesamt leiteten die Duisburger Beamten 24 Strafverfahren wegen der Zwischenfälle rund um das Spiel ein.

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