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Zweite Bundesliga : Ingolstädter Talfahrt

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Frankfurt obenauf, Ingolstadt am Boden: FSV-Spieler Michael Görlitz, Ingolstadts Alfredo Morales ist ratlos Bild: dpa

Der FC Ingolstadt schlittert nach der Niederlage in Frankfurt weiter in die Krise. Dresden verpasst ebenfalls den Befreiungsschlag. Die Zweite Bundesliga am Sonntag.

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          Der FC Ingolstadt wartet in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf den zweiten Sieg. Das Team von Trainer Marco Kurz verlor am Sonntag 1:4 (0:2) beim FSV Frankfurt und bleibt damit Tabellenletzter. Vor 3451 Zuschauern erzielten Mathew Leckie (21. Minute, 53.), Michael Görlitz (42.) und Nikita Rukavytsya die Treffer für die zuvor dreimal sieglosen Gastgeber. Almog Cohen traf für die Gäste (75.). Bereits am Mittwoch haben die Ingolstädter die Chance zur Revanche - dann treffen beide Mannschaften in der zweiten Runde des DFB-Pokals erneut aufeinander.

          Ingolstadt enttäuschte bei der Pokal-Generalprobe auf der ganzen Linie. Nur in der Anfangsphase traten die Gäste wie von Kurz gefordert mutig auf. Doch nach dem Führungstreffer durch den Australier Leckie ergab sich der FCI fast wehrlos in sein Schicksal. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die mit großen Ambitionen in die Saison gestarteten Bayern alles schuldig. Der Ehrentreffer durch den eingewechselten Cohen kam zu spät. Rukavytsya sorgte kurz vor dem Ende für den höchsten Frankfurter Saisonsieg.

          Dynamo Dresden vergibt ersten Saisonsieg

          Die Misere von Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga hält an. Die Sachsen kamen am Sonntag zu Hause gegen den SC Paderborn nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus und bleiben damit als einziges Team weiter sieglos. Vor 22 764 Zuschauern gingen die Gäste durch Johannes Wurtz (47.) in Führung. Doch Aoudia (63.) sorgte nur 40 Sekunden nach seiner Einwechslung mit seinem ersten Ballkontakt für den Ausgleich, ehe Dedic (67.) das 2:1 für Dynamo markierte. Aber sechs Minuten vor Schluss traf Mahir Saglik zum Remis und verdarb damit Dresdens neuem Coach Olaf Janßen das Heimdebüt.

          Gegen die personell geschwächten und defensiv eingestellten Paderborner erspielten sich die Hausherren ein klares Chancenplus. Doch während die Sachsen nichts aus ihren Möglichkeiten machten, waren die Paderborner effektiv. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff nutzten sie eine Unordnung der Dynamo-Abwehr zur Führung. Doch Dresden schlug durch Aoudias Kopfball und einen sehenswerten Distanzschuss von Dedic zurück. Weil die Dresdner Hintermannschaft sich aber einen erneuten Aussetzer leistete, konnte Paderborn ausgleichen und verlängerte die Siegflaute der Gastgeber.

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