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Zweite Bundesliga : Heiße hessische Nachspielzeiten

  • Aktualisiert am

Befreiender Jubel in der Nachspielzeit: 98er beim Nachlauf auf Torschütze Rosenthal (2.v.l.) Bild: dpa

FSV Frankfurts Kapllani trifft nach 90pluseiner Minute zum 3:3 in Bochum. Ein noch späteres Tor des eingewechselten Rosenthal beschert Darmstadt 98 den Heimsieg gegen Braunschweig.

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          Ein Tor des eingewechselten Jan Rosenthal in der Nachspielzeit hat dem SV Darmstadt 98 in der zweiten Fußball-Bundesliga einen glücklichen 1:0-Heimsieg über Eintracht Braunschweig beschert. Die Darmstädter bleiben damit auch im 14. Spiel in Folge ungeschlagen. Gegen Eintracht Braunschweig sahen die 13.600 Zuschauer am Freitagabend jedoch eine über weite Strecken zerfahrene Partie. Bundesliga-Absteiger Braunschweig bleibt im laufenden Jahr ohne Sieg.

          Die Niedersachsen hatten in der 12. Minute die Riesenchance zur Führung. Einen Kopfball von Verteidiger Saulo Decarli parierte Darmstadts Keeper Christian Mathenia jedoch mit einem glänzenden Reflex. Auf der Gegenseite wehrte Rafal Gikiewicz acht Minuten später einen gefährlichen Distanzschuss von Jérôme Gondorf ab. Aufregung gab es in der 73. Minute, als Darmstadts Torjäger Dominik Stroh-Engel bei einem Luftkampf im Strafraum zu Fall kam, Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aber weiterspielen ließ. Sekunden vor dem Abpfiff traf dann Rosenthal.

          Furiose Schlussphase der Frankfurter

          Die Siegesserie des FSV Frankfurt ist zwar gestoppt, dennoch können sich die Bornheimer auch am Freitag wie Sieger fühlen. Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie sahen die Hessen am Freitagabend beim VfL Bochum wie die sicheren Verlierer aus, ehe ihnen doch noch ein 3:3 (0:1) gelang. Dabei schienen die Bochumer nach den Toren von Marco Terrazzino (16. Minute), Thomas Eisfeld (61.) bei einem Gegentor von Zlatko Dedic (79.) spätestens mit dem 3:1 von Danny Latza (81.) ungefährdet. Doch in der Schlussphase traf Edmond Kapllani erst vom Elfmeterpunkt (84.) und in der Nachspielzeit noch zum 3:3-Endstand.

          Bochums Eisfeld (85.) hatte zuvor nach einem Foul die Rote Karte gesehen. Bochum setzte vor rund 11.000 Zuschauern vom Anpfiff an die Akzente. Lediglich FSV-Torhüter Patric Klandt verhinderte mit seinen Paraden mehr Gegentore.

          Gut für den FSV, dass Edmond Kapllani mitspielt: seine zwei Tore in der Schlussphase sichern einen Punkt

          Der 1. FC Kaiserslautern hat Mike Büskens die Rückkehr nach Fürth verdorben und sich selbst im Aufstiegsrennen zurückgemeldet. Die Pfälzer gewannen vor 23.796 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion mit 2:1 (1:0) und verbesserten sich durch den Erfolg auf den dritten Tabellenplatz. Jean Zimmer (38.) und Chris Löwe (48./Foulelfmeter) schossen die Tore für die Hausherren. Niko Gießelmann schaffte nur noch den Anschluss (85.).

          FCK-Coach Kosta Runjaic hatte vor dem Anpfiff den Effekt des Trainerwechsels in Fürth gefürchtet. Dieser aber verpuffte, die „Roten Teufel“ hatten die Partie im Griff. Fürth bleibt damit auch unter Büskens erfolglos und kann seine Aufstiegsambitionen endgültig begraben.

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