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Zweite Bundesliga : Heimsiege für Cottbus und Aachen

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Das wird nichts: Reimerink scheitert an Keeper Eilhoff - Energie schlägt Arminia trotzdem Bild: dpa

Für Arminia Bielefeld wird der Klassenerhalt in der zweiten Fußball-Bundesliga immer unwahrscheinlicher: In Cottbus verliert die Mannschaft von Ewald Lienen durch einen späten Elfmeter 1:2. Aachen schlägt Karlsruhe 4:2.

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          Energie Cottbus hat sich nach der Niederlage zum Rückrunden-Start im Kampf um die Aufstiegsplätze zurückgemeldet. Die Lausitzer bezwangen am 19. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga das abgeschlagene Tabellen-Schlusslicht Arminia Bielefeld durch zwei Elfmeter-Tore mit 2:1 (1:0) und sind mit nun 34 Zählern als Vierter zunächst wieder punktgleich mit dem Dritten MSV Duisburg. Arminia (8 Punkte) bleibt in der laufenden Saison ohne Auswärtssieg und wartet nun insgesamt schon sieben Spiele auf einen Sieg.

          Kapitän Marc-André Kruska erzielte vor 8100 Zuschauern im Stadion der Freundschaft am Samstag mit einem verwandelten Foulelfmeter die Führung für den FC Energie (12.). Die Gäste glichen durch ihren Kapitän, Markus Bollmann (62.), aus. Später musste Bollmann mit Gelb-Rot vom Platz (79.). Die Entscheidung für Cottbus erzwang Nils Petersen (79.) wieder vom Punkt, nachdem Kruska mit einem zweiten Elfmeter (Handspiel Dario Vidosic) an Arminia-Keeper Dennis Eilhoff gescheitert war.

          Energie erarbeitete sich in der Startphase viele Gelegenheiten. Doch Daniel Adlung, Jules Reimerink und auch Top-Torjäger Petersen vergaben. Nach schönem Pass von Emil Jula, dessen Vertragsverlängerung mit Energie geplatzt ist, wurde Petersen von Eilhoff gefoult. Kruska markierte vom Punkt sein drittes Saisontor. Arminia setzte durch den früheren Cottbuser Christian Müller nur zwei Nadelstiche (6. und 43./Latte), bevor Bollmann eine Eingabe von Arne Feick per Kopf zum 1:1 verlängerte. Mit dem dritten „Elfer“ an diesem Tag machte Petersen - 13. Saisontor - Energies Sieg klar.

          Auf dem Rücken: Der Karlsruher Delron Buckley

          Rückschlag für Karlsruhe

          Auch der Karlsruher SC musste im Abstiegskampf der zweiten Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen. Die Badener verloren bei Alemannia Aachen mit 2:4 (1:3). Zoltan Schieber (5. Minute), Benjamin Auer (22.) und Tolgay Arsaln (26.) sorgten mit ihren Toren in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung. Timo Staffeldt (19.) gelang per Kopf nur der zwischenzeitliche Ausgleich, Gaetan Krebs (65.) nach der Pause nur der Anschlusstreffer. Den Schlusspunkt aber setzte Aachens Neuzugang Sergiu Radu (89.), der bei seinem Debüt für Aachen gleich das erste Tor erzielte.

          Dabei boten die Karlsruher keine schlechte Leistung. Jedoch erlaubte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder vor 19.814 Zuschauern auf dem Tivoli in den entscheidenden Situationen zu viele Fehler, die der Gegner gnadenlos ausnutzte. In der ersten Hälfte war beinahe jeder Schuss der Aachener auf das gegnerische Tor ein Treffer. Torwart Luis Robles machte bei zwei Gegentoren keine gute Figur. Vor dem 1:2 durch Auer verschätze er sich bei der Flanke von Stieber, beim 1:3 ließ sich der KSC-Keeper durch einen Lupfer von Arslan düpieren.

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