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Zweite Bundesliga : Fürth stürmt an die Tabellenspitze

  • Aktualisiert am

Spitzenleistung: Fürth bezwingt Sandhausen mit 3:0. Bild: dpa

Mit dem 3:0-Sieg über Sandhausen erobert Fürth die Tabellenspitze. Bochum reichen knapp 60 Sekunden zum Heimerfolg gegen Paderborn. Der VfL schafft vorübergehend den Sprung auf Rang zwei.

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          Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat im Fernduell mit dem VfL Bochum zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze der zweiten Fußball-Bundesliga erobert. Mit einem 3:0 (2:0) beim SV Sandhausen zogen die Franken am Freitag am bisherigen Spitzenreiter Holstein Kiel vorbei.

          2. Bundesliga

          Fürth, das nach fünf Siegen in Serie zuletzt überraschend gegen den 1. FC Heidenheim verloren hatte, drückte auf ein schnelles Führungstor. Doch Kevin Behrens rettete gegen einen Kopfball von Mergim Mavraj spektakulär auf der Linie (6.).

          Auf dem tiefen Rasen war das Kombinieren schwierig, aber der SVS half kräftig mit: Julian Green (30.) war bei seinem Tor am Elfmeterpunkt sträflich frei, kein Sandhäuser Abwehrspieler stand in fünf Metern Umkreis. Jamie Leweling tunnelte drei Minuten später Torhüter Martin Fraisl zum 2:0.

          Von den Gastgebern, die Richtung Abstiegsränge abzurutschen drohen, kam wenig Gegenwehr. Das änderte sich in der zweiten Halbzeit zwar, doch beste Gelegenheiten blieben ungenutzt. „Wir haben einige brenzlige Situationen überstanden“, sagte Green bei Sky: „Aber letzendlich haben wir verdient gewonnen.“ Dickson Abiama traf zum Endstand (88.).

          Bochum hält Kontakt zur Spitze

          VfL Bochum setzte sich mit 3:0 (0:0) gegen den SC Paderborn durch. Robert Zulj markierte in der 54. Minute das 1:0, ehe innerhalb von nur 60 Sekunden zuerst Zulj per Foulelfmeter (60.) selbst nachlegte und Simon Zoller (61.) mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte.

          Durch den Sieg kletterten die Bochumer zumindest vorläufig auf den zweiten Tabellenplatz. Die Paderborner hingegen musste ihre mittlerweile dritte Niederlage in Folge hinnehmen und blieben dabei zum dritten Mal in Serie ohne eigenen Treffer.

          Dabei agierten die Gäste aus Ostwestfalen wie gewohnt offensiv, waren über weite Strecken in einer temporeichen Partie mindestens ebenbürtig und hatten gute Torchancen. Aber von dem selbst verschuldeten Doppelschlag, den Innenverteidiger Uwe Hünemeier mit einem Foul im Strafraum an Zoller eingeleitet hatte, sich die Gäste nicht mehr. Zulj, der bereits kurz nach der Pause per Schlenzer getroffen hatte, verwandelte auch den Strafstoß sicher, Zoller nutzte nur eine Minute später einen Paderborner Fehlpass zum Endstand.

          2. Bundesliga

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