https://www.faz.net/-gtm-8mlky

Zweite Bundesliga : Flutlichtausfall in Würzburg

  • Aktualisiert am

Jubel beim VfB Stuttgart Bild: dpa

Der VfB Stuttgart verschärft die Krise in München. Arminia Bielefeld kriegt in Unterzahl die nächste Packung. Kurios verläuft das Spiel derweil in Würzburg.

          1 Min.

          Der VfB Stuttgart hat mit seinem 2:1 (2:1)-Erfolg gegen den TSV 1860 München die sportliche Krise bei dem bayerischen Traditionsclub weiter verschärft. „Löwen“-Trainer Kosta Runjaic muss nach dem sechsten sieglosen Spiel hintereinander in der 2. Fußball-Bundesliga immer mehr um seinen Arbeitsplatz bangen. Berkay Özcan (6. Minute) und Stürmer Simon Terodde (18.) erzielten am Freitagabend vor 55 100 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena die Tore für die gegenüber dem jüngsten 0:5-Debakel in Dresden verbesserten Schwaben. Levent Aycicek (36.) traf in der hart umkämpften und aggressiv geführten Partie für die Münchner.

          Nach einem wiederholten Dämpfer für Arminia Bielefeld ist die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm auf den letzten Tabellenplatz  abgerutscht. Am Freitagabend verlor die Arminia bei Fortuna Düsseldorf mit 0:4 (0:2). Die Bielefelder, die nach der Gelb-Roten Karte für Stephan Salger in der 31. Minute lange in Unterzahl spielen mussten, sind in der Saison weiter sieglos. Die Gastgeber dagegen feierten vor 24 153 Zuschauern den zweiten Erfolg innerhalb von sechs Tagen: Axel Bellinghausen (20.) sorgte für die Führung, die Rouwen Hennigs mit einem Doppelpack (32./Foulelfmeter /73.) und Arianit Ferati (67.) ausbauten.

          Die Würzburger Kickers haben ihr Heimspiel gegen den Karlsruher SC verloren und damit den vorläufigen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasst. Der so stark in die Saison gestartete Aufsteiger unterlag am Freitag mit 0:2 (0:1). Vor 11 054 Zuschauern erzielten Moritz Stoppelkamp (16. Minute) und Dennis Kempe (67.) die KSC-Tore. Die Karlsruher feierten dadurch den ersten Auswärtssieg nach zuletzt acht Partien ohne Dreier in der Fremde und kletterten im Klassement auf den elften Platz. Die vor allem in der Offensive zumeist ideenlosen Würzburger rutschten durch ihre dritte Saisonniederlage auf Tabellenrang sechs ab. Zur Halbzeit hatte das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden müssen. Die Flutlichtanlage war ausgefallen.

          Weitere Themen

          23 Monate bezahlen für nichts

          Mitglied im Fitnessstudio : 23 Monate bezahlen für nichts

          Sind sie auch Mitglied in einem Fitnessstudio – und wissen gar nicht mehr warum? Dann sind Sie nicht alleine. Auch unser Autor schließt immer neue Verträge ab. Trainieren aber geht er kaum. Eine Glosse.

          „Das Spiel war eine Geisterbahnfahrt“ Video-Seite öffnen

          Blick zurück mit Zorn : „Das Spiel war eine Geisterbahnfahrt“

          Kurz vor Schluss sichert sich die DFB-Elf das Ticket fürs Achtelfinale. Vor allem die Defensive bereitet Sorgen. Dafür rückt ein eingewechseltes Duo näher an die Startelf, meint F.A.Z.-Experte Roland Zorn.

          Der Mann für wichtige Momente

          NHL-Torwart Carey Price : Der Mann für wichtige Momente

          Gewinnen die Montreal Canadiens, stehen sie im Finale um den Stanley Cup. Die Aufregung ist entsprechend groß in der Metropole der Provinz Québec. Eine besondere Rolle spielt dabei Carey Price.

          Topmeldungen

          Der neue Bosch-Chef Stefan Hartung

          Generationswechsel : Bosch baut seine Führung komplett um

          Dass Stefan Hartung an die Spitze des Technologiekonzerns aufrückt, war schon länger klar. Doch wie groß der Umbau ausfällt, überrascht. Vor allem die neue Position des bisherigen Chefs erregt Aufmerksamkeit.
          Kanzlerin Angela Merkel mit zwei ihrer möglichen Amtsnachfolger: Annalena Baerbock (Mitte) und Armin Laschet (rechts)

          Merkels Regierungserklärung : Umringt von Kandidaten

          Angela Merkels mutmaßlich letzte Regierungserklärung im Bundestag wird zum Schaulaufen der Kandidaten um ihre Nachfolge. Dabei schlagen sich nicht alle gleichermaßen gut.
          Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron am 18. Juni in Berlin.

          Vorstoß zu Putin-Treffen : Wie Merkel und Macron die EU entzweien

          Deutschland und Frankreich wollen ein EU-Gipfeltreffen mit Wladimir Putin – das erste seit der Annexion der Krim 2014. Doch die östlichen Mitgliedstaaten sind entsetzt. Erst müsse Russland seine Politik ändern.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.