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Zweite Bundesliga : Auswärtstag im Unterhaus

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Die Zeit der orangefarbenen Fußbälle ist angebrochen: Ahlens Torhüter Kirschstein musste die „holländiche Kugel” gleich viermal passieren lassen Bild: dpa

In den drei Freitags-Spiele der zweiten Fußball-Bundesliga gab es drei Auswärtssiege. Duisburg, Ahlen und Koblenz brachten bei ihren Heimspielen gegen Aachen, Cottbus und Frankfurt nicht mal ein einziges Tor zustande.

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          Der MSV Duisburg hat in der zweiten Fußball-Bundesliga den Sprung auf Relegationsplatz 3 verpasst. Im Heimspiel gegen Alemannia Aachen musste sich der MSV am Freitagabend unerwartet 0:2 (0:1) geschlagen geben und blieb dadurch auf dem fünften Tabellenrang hängen. Der FC Energie Cottbus machte dagegen durch einen souveränen 4:0 (2:0)-Auswärtserfolg beim Tabellenletzten Rot Weiß Ahlen Boden gut. Und im Kampf um den Klassenverbleib sammelte der FSV Frankfurt durch das 1:0 (1:0) im Keller-Duell beim Mitrivalen TuS Koblenz wertvolle Punkte.

          Der zuletzt stark aufstrebende MSV Duisburg erlitt einen bitteren Rückschlag. Nach sieben Punktspielen ohne Niederlage verloren die „Zebras“ daheim gegen die Alemannia und verpassten den geplanten Sprung in die Spitzengruppe. Während Christian Tiffert (64. Minute) per Foulelfmeter an Gäste-Keeper Thorsten Stuckmann scheiterte, traf Babacar Gueye (23./78.) auf der anderen Seite gleich zweimal für die Alemannia, die zumindest für einen Tag in die obere Tabellenhälfte vorrückte.

          Frankfurt bringt Koblenz in Gefahr

          Dies gelang auch Erstliga-Absteiger Cottbus, der bei Schlusslicht Ahlen nie in Gefahr geriet. Jiayi Shao (19.), dem mit dem ersten Torschuss der Gäste die Führung gelang, und Marc-André Kruska (36.) mit einem Treffer à la Tor des Monats machten schon vor der Pause nahezu alles klar für die äußerst effizienten Gäste. Leonard Kweuke (53.) und Niels Petersen (90.) erhöhten nach Wiederanpfiff im Schneetreiben eiskalt.

          In der akuten Gefahrenzone kassierte TuS Koblenz im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Uwe Rapolder eine bittere Heim-Schlappe gegen den FSV Frankfurt und rutschte dadurch auf den bisher vom FSV belegten direkten Abstiegsplatz 17 ab. Jürgen Gjasula (22.) beendete mit seinem sicher verwandelten Foulelfmeter die 324-minütige Torlosigkeit der Hessen, die sich durch ihren durchaus verdienten zweiten Auswärtssieg auf den Relegationsrang 16 verbesserten.

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