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Zweite Bundesliga : 1860 entlässt Funkel

  • Aktualisiert am

Vorzeitiges Ende seiner Amtszeit: Friedhelm Funkel ist raus bei den Löwen Bild: dpa

Trainer Funkel wird nach der 0:3-Niederlage gegen Karlsruhe bei 1860 München entlassen. Der 1. FC Kaiserslautern kann kein Kapital aus den Fehlern der anderen schlagen.

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          Fußball-Zweitligaklub 1860 München hat sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Friedhelm Funkel getrennt. Diese Entscheidung gaben die „Löwen“ am Sonntagabend nach der 0:3-Heimniederlage gegen den Karlsruher SC bekannt. Schon vorher war klar, dass Funkels am Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert werden würde. Nun beschloss der Tabellenneunte den sofortigen Rauswurf des 60-Jährigen, der die Münchner eigentlich in Richtung Aufstieg führen sollte. Die Übungseinheiten soll vorerst der bisherige Co-Trainer Markus von Ahlen leiten.

          Angeführt von Dreifach-Torschütze Rouwen Hennings hatte Aufsteiger Karlsruhe klar mit 3:0 (2:0) in München gewonnen und sogar seine geringen Aufstiegschancen gewahrt. Der herausragende Hennings erzielte alle Treffer (19./32./53. Minute), den ersten per Foulelfmeter.

          Kaiserslautern kommt nicht voran

          Der 1. FC Kaiserslautern hinkt im Aufstiegskampf weiter hinterher. Die „Roten Teufel“ kamen nicht über ein 1:1 (1:1) gegen den VfL Bochum hinaus. Den Ausrutscher des SC Paderborn (1:2 gegen Fortuna Düsseldorf) konnte der FCK nicht nutzen und hat nun fünf Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Rückstand auf den Tabellendritten. Ausgerechnet der vom FCK an Bochum ausgeliehene Stürmer Richard Sukuta-Pasu hatte die Gäste in der 42. Minute in Führung gebracht. Mohamadou Idrissou glich drei Minuten später vor 26.916 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion aus.

          Alles nix: Der FCK und Torjäger Idrissou enttäuschen

          Für Lautern war es bereits das vierte Remis in den letzten sechs Spielen. Die Bochumer liegen im Kampf um den Klassenverbleib nun sechs Punkte vor dem Drittletzten Dynamo Dresden.

          Auer Meilenstein

          Der FC Erzgebirge Aue hat einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga getan und dem 1. FC Union Berlin die wohl letzte Chance auf den Aufstieg genommen. Am Sonntag bezwangen die Sachsen die Berliner mit 3:2 (2:2). Union-Kapitän Torsten Mattuschka hatte die Gäste vor 12.000 Zuschauern mit einem schmeichelhaften Elfmeter (23.) in Führung gebracht. Jakub Sylvestr glich ebenfalls per Strafstoß aus (30.), Tobias Nickenig brachte die Gastgeber nur drei Minuten später sogar in Führung. Steven Skrzybski gelang noch in der ersten Halbzeit (40.) der Ausgleich. Erneut Sylvestr mit dem dritten Elfmetertor der Partie (72.) entschied das Ost-Duell.

          Aue hatte in einer spannenden, gutklassigen ersten Halbzeit mehr vom Spiel und erarbeitete sich eine Vielzahl an guten Chancen. Von Union kam im Spiel nach vorn wenig, aber an Effektivität waren die Berliner kaum zu überbieten. Nach der Pause wirkten die Gäste spielfreudiger, doch das entscheidende Tor gelang Aue.

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