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2:0 in Frankfurt : Wolfsburger Ruck im Abstiegskampf

  • -Aktualisiert am

Zwei gegen einen? Kein Problem für Wolfsburgs Gomez (Mitte). Bild: EPA

Der VfL entfernt sich mit einem Sieg bei Eintracht Frankfurt etwas von der Abstiegszone. Gomez trägt maßgeblich zu diesem Erfolg bei, aber auch ein anderer Wolfsburger sorgt für gute Stimmung.

          1 Min.

          Von den großen Zielen haben sich Wolfsburger längst verabschiedet, am Samstag verschaffte sich der VfL wenigstens etwas Luft im Abstiegskampf. Tore von Didavi und Gomez in der zweiten Halbzeit führten zu einem 2:0 bei der Frankfurter Eintracht, das zwar nicht schön anzuschauen war, aber eminent wichtig gewesen sein kann. Die Frankfurter festigten damit ihren letzten Platz in der Rückrundentabelle, dürfen sich allerdings mit der Teilnahme am Pokalfinale trösten.

          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Die erste Halbzeit war nur im großen Zusammenhang zu ertragen und wegen des schönen Wetters. Die Bemühungen der 22 Profis auf dem Rasen führten zu nichts außer Langeweile. Eine Torchance für Wolfsburg, Ntep schoss aus spitzem Winkel weit am Tor vorbei, eine Gelbe Karte für den Frankfurter Gacinovic wegen einer Schwalbe im VfL-Strafraum, das waren die einzigen Szenen, die den Pulsschlag des Publikums zu beschleunigen vermochten.

          Es sei denn, der geneigte Zuschauer bequemte sich darüber aufzuregen, dass Wolfsburg nichts riskierte und Eintrachtstürmer Hrgota jeden Ball verlor. Die Begegnung bezog ihre Spannung einzig aus dem Konjunktiv: Wenn die Eintracht ein Tor schießen würde, dann wäre wieder ein Tabellenplatz möglich, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigte, und Wolfsburg käme dem Abstieg noch einen Schritt näher. Bei einem Treffer der Wolfsburger wären deren Ängste vor der Zweiten Liga geringer geworden und die Hoffnungen der Eintracht auf Europa auf null gesunken.

          Die Freude bei Wolfsburgs Spielern ist nach der Führung zum 1:0 groß. Bilderstrecke
          Die Freude bei Wolfsburgs Spielern ist nach der Führung zum 1:0 groß. :

          Ein Spielzug, den man Wolfsburg nach der ersten Halbzeit nicht zugetraut hätte, schuf dann Fakten. Einen Steilpass von Bazoer leitete Gomez direkt zu Didavi weiter, der dem Frankfurter Torwart Hradecky keine Chance ließ. Nach dem unverhofften 1:0 in der 48. Minute zog sich der VfL sofort wieder zurück. Aber die Frankfurter wussten mit dem geschenkten Ballbesitz nichts anzufangen. Hrgota hatte in der 63. Minute die erste Frankfurter Torchance, er scheiterte mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz an Casteels im Wolfburger Tor. Bevor die Eintracht daraus Mut schöpfen konnte, lag sie 0:2 zurück. Gomez nutzte die perfekte Vorarbeit von Ntep.

          In der letzten halben Stunde eröffneten sich den Frankfurtern Möglichkeiten, die Partie noch einmal spannend zu machen, Aber der eingewechselte Seferovic und Fabian verschluderten ihre Möglichkeiten. So konnten die Wolfsburger sich am Ende über drei wichtige Punkte im Abstiegskampf freuen.

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