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Abstieg in Liga zwei : Wie Schalke 04 das Projekt Wiederaufbau angehen will

  • -Aktualisiert am

Der Abstieg ist besiegelt: Schalke 04 spielt in der nächsten Saison in Liga zwei. Bild: Reuters

Der Absturz des FC Schalke 04 in die zweite Liga ist besiegelt. Der Klub muss sich an allen Ecken und Enden reformieren. Immerhin gibt es eine Geldspritze aus Moskau.

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          Gerald Asamoah, einer aus der guten alten Schalker Zeit, kämpfte gegen die Tränen. Jeder sah in dem Moment, in dem das Unabwendbare Wirklichkeit geworden war, dass einer der sogenannten „Meister der Herzen“ aus dem Schalker Beinahe-Meisterjahrgang 2000/01 nah am Wasser gebaut hatte. Doch der Teammanager der heutigen Mannschaft, die wie eine königsblaue Karikatur anmutete und einen Tiefpunkt an den anderen reihte, stellte sich tapfer, als der vierte Abstieg des westfälischen Traditionsklubs nach 1981, 1983 und 1988 Wirklichkeit geworden war. „Wir wussten schon, was auf uns zukommt“, sagte er über die seit Wochen aussichtslose Lage des Tabellenletzten, „aber wenn man merkt, es ist jetzt vorbei, ist es schon brutal.“

          Am Dienstagabend erlosch das letzte Fünkchen verwegener Hoffnung auf der Bielefelder Alm, als der ostwestfälische Aufsteiger DSC Arminia mit dem Mini-Spieleretat von 22 Millionen Euro den siebenmaligen deutschen Meister mit dem Kaderbudget von 80 Millionen Euro noch viel zu knapp durch einen Distanzschuss des Kapitäns und Mittelstürmers Fabian Klos (50. Minute) 1:0 besiegte. Damit war der seit Monaten Konturen annehmende Sturz des stolzen Klubs aus dem Revier am fünftletzten Spieltag besiegelt.

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