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Schwere Krise bei Schalke 04 : 205 Millionen Euro Schulden und mehr

  • -Aktualisiert am

Soll in der Liga bald wieder Erfolge bejubeln: das Team des FC Schalke, hier Sebastian Rudy Mitte September Bild: AP

Der FC Schalke 04 steckt im Schlamassel. Ein „Holzhacker“ auf der Trainerbank soll da helfen, doch der Verein hat noch ganz andere Baustellen. Sportvorstand Jochen Schneider formuliert ein klares Ziel.

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          Dass der Realschullehrer Manuel Baum seit diesem Mittwoch neuer Trainer des Tabellenletzten der Bundesliga ist, hat keine Welle der Begeisterung über die Fußballstadt Gelsenkirchen hinwegfegen lassen. Baum, dessen Hauptreferenz eine eher biedere Episode beim FC Augsburg ist, wird in der Stadt des Tabellenletzten nicht als Wendepunkt auf dem Weg zu einer strahlenden Zukunft gefeiert. Er ist eben der nächste auf dem Schalker Schleudersitz, aber dieser Rolle stellte er sich bei seiner Vorstellung am Mittwoch mit einer satten Portion Selbstvertrauen. „Mancher wird sich vielleicht fragen, ist der Baum nicht zu klein für diese Aufgabe,“ sagte er und erklärte mit festem Blick: „Aber ich weiß, was ich tue.“

          Mehr Emotionen als der neue Trainer rief an diesem Tag des Neubeginns dennoch der stille Abschied von Guido Burgstaller hervor, der am Morgen bekanntgegeben worden war. Der frühere Publikumsliebling, der trotz seiner Rolle als Stürmer in der vergangenen Saison kein einziges Bundesligator für Schalke schoss, wechselt zum FC St. Pauli. Und auch die Benennung von Baums Assistenten erwärmte die Herzen mehr als die Ankunft des künftigen Chefcoaches; der Brasilianer Naldo, der zwischen 2016 und 2018 für Schalke spielte, wird dem neuen Trainerstab angehören.

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