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1:4 in Düsseldorf : Werder spielt nicht so wie im Pokal

  • Aktualisiert am

Schnelles Tor: Benito Raman hat die Fortuna auf die Siegerstraße gebracht gegen Werder Bremen. Bild: EPA

Der Weg nach Europa wird sehr weit für Werder: Beim 1:4 in Düsseldorf können die Bremer bei weitem nicht so auftrumpfen wie im Pokal-Halbfinale gegen Bayern.

          Fortuna Düsseldorf hat die Chancen von Werder Bremen auf die Europa League geschmälert. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt verlor beim längst gesicherten Aufsteiger mit 1:4 (1:2). Benito Raman in der 1. Minute, Kenan Karaman (22.), Rouwen Hennings (56.) und Markus Suttner (73.) trafen für Düsseldorf. Max Kruse (28.) verkürzte am Samstag für Bremen per Foulelfmeter auf 1:2.

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          Damit bleibt es für Werder bei 46 Punkten. Und die kommenden Aufgaben in der Fußball-Bundesliga sind schwer: Die Kohfeldt-Mannschaft muss noch gegen Borussia Dortmund, bei 1899 Hoffenheim und zum Kehraus am 18. Mai gegen RB Leipzig antreten. Drei Tage nach dem unglücklichen 2:3 im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Bayern München gab es für Kohfeldt vor dem Anpfiff am Samstag zunächst die erfreuliche Kunde: Kruse stand in dem „super wichtigen Spiel“ (Kohfeldt) trotz einer Oberschenkelprellung zur Verfügung.

          Düsseldorf trifft schnell

          Mit dem 0:1 vor einer Woche bei den Bayern war für Bremen die Ligaserie von zwölf Spielen ohne Niederlage zu Ende gegangen - und die Hanseaten zeigten sich vor den 52.500 Zuschauern im ausverkauften Stadion beeindruckt von diesem Rückschlag, vom Cup-K.o. und von mutigen Düsseldorfern: Schon nach 48 Sekunden und Fortunas schnellstem Saisontreffer durch den Belgier Raman lag Werder zurück.

          Die Fortuna legte nach: Der Türke Karaman übernahm das Spielgerät in der eigenen Hälfte, sprintete über das halbe Feld und erhöhte nach einem tollen Solo auf 2:0. Aber Werder kam in der unterhaltsamen Partie zurück: Bei einem Kontakt zwischen Kaan Ayhan und Davy Klaassen kam Bremens Niederländer zu Fall. Nach Videobeweis gab Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter, den Werder-Kapitän Kruse zum Anschlusstreffer verwandelte. Nun wackelte die Defensive der Rheinländer. Fortuna-Keeper Michael Rensing hielt Sebastian Langkamps Kopfball (30.) auf der Linie fest, fünf Minuten später nickte Nuri Sahin den Ball nach einer Kruse-Ecke an die Latte.

          Spätestens jetzt war das Geschehen dank der Steigerung der Gäste nach gut 25 Minuten ausgeglichen. Fünf Minuten nach Wiederbeginn gab es einen heftigen Kopf-Zusammenprall zwischen Klaassen und dem für Raman eingewechselten Aymane Barkok. Beide konnten nicht weitermachen. Jetzt erhitzten sich die Gemüter, die sich mit dem 3:1 durch Hennings aber schnell wieder beruhigten. Der Österreicher Suttner mit seinem Liga-Premierentreffer machte dann gegen die enttäuschenden Bremer alles klar. Zudem war Rensing in der Schlussphase ein starker Rückhalt der Gastgeber.

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