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Werder überholt HSV : Der neue Rekordklub will kein „Dino“ sein

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Will kein „Dino“ sein: Werder- Sportchef Frank Baumann Bild: dpa

Prestigesieg im Norden: Der SV Werder hat an diesem Samstag den Hamburger SV als Rekordklub der Bundesliga abgehängt. Nun suchen die Bremer noch nach einem passenden Spitznamen.

          Der SV Werder Bremen ist ab sofort alleiniger Rekordklub der Fußball-Bundesliga. Die Grün-Weißen überholten an diesem Samstag mit nun 1867 Partien den ewigen Rivalen und derzeitigen Zweitligaklub Hamburger SV, der bislang ein Spiel weniger bestritten hat – und zumindest in dieser Saison kein weiteres dazu bekommen wird. Derzeit absolviert der HSV seine zweite Saison in der zweiten Liga.

          Werder spielte nur eine Saison nicht erstklassig (1980/81) und startet nun in seine 56. Bundesliga-Spielzeit. Der neue „Dino“ der Liga will Werder aber nicht sein. „Den Spitznamen Dino trug ja „jemand anderes“ schon, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann vor der Partie, „und die sterben auch mal aus“.

          Beim HSV war es im Sommer 2018 passiert, als der Traditionsklub nach 55 Jahren in die 2. Liga abstieg. Baumann wünschte sich „einen Aufruf“, wie man Werder stattdessen nennen könnte. Die Fans machten sich in Anspielung auf die Vereinsfarben im Internet bereits für „Evergreen“ stark.

          Rekordmeister Bayern München kommt in seiner 55. Saison bisher übrigens auf 1841 Bundesliga-Spiele, hat aber mit Abstand die meisten Punkte gewonnen. Nach dem 2:2 zum Auftakt der neuen Spielzeit gegen Hertha BSC hat der deutsche Rekordmeister umgerechnet nach 3-Punkte-Regel 3688 Punkte auf dem Konto. Werder folgt auf Rang zwei mit 2824 Zählern. Der HSV ist noch immer Vierter (2733) hinter Borussia Dortmund (2806).

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