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Werder Bremen in der Krise : Wieder weiter so?

Blick nach unten: Der Bremer Angreifer Joshua Sargent leidet beim 2:4 gegen Mönchengladbach. Bild: nordphoto GmbH / Kokenge

Der Ergebnis der Aufarbeitung scheint festzustehen, bevor sie überhaupt angefangen hat: Werder will nach dem Abstieg an seinem Führungspersonal festhalten. Dabei gibt es gute Gründe für eine schonungslose Analyse.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Überraschend am Interview-Marathon der Verantwortlichen über Pfingsten war, dass das entscheidende Ergebnis schon vor der Analyse festzustehen schien: Das Personal soll das gleiche bleiben. „Wir können diesen Weg mit Frank Baumann weitergehen“, sagte Marco Bode im NDR, „das ist meine Überzeugung.“ Also doch – weiter so bei Werder Bremen? So klang auch das, was Klubchef Klaus Filbry dort sagte: „Wir fühlen uns alle verantwortlich, keiner klebt an seinem Stuhl, aber wir haben wenig Zeit und müssen handlungsfähig bleiben. Der Aufsichtsrat möchte, dass es diese Geschäftsführung in der aktuellen Zusammensetzung tut.“

          Offenbar haben sich Bode, der Aufsichtsratsvorsitzende, und die Geschäftsführung, bestehend aus Baumann, Filbry und Hubertus Hess-Grunewald, verständigt, die Mission Wiederaufstieg gemeinsam in Angriff nehmen zu wollen. Baumann hatte schon am Samstag nach dem abschließenden 2:4 gegen Borussia Mönchengladbach gesagt, dass er weitermachen wolle. Das bekräftigte er am Sonntag bei „Sport1“: „Ich bin überzeugt, dass ich der Richtige für Werder Bremen bin.“

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