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Bundesliga-Relegation : Mit zerrütteten Nerven

  • -Aktualisiert am

Erleichtert: Aber auch die Relegation hat die Bremer Probleme aufgezeigt. Bild: EPA

Zwei Unentschieden und ein Sieger: Die Relegation erweist sich wieder als aufreibendes Schauspiel. Während Verlierer Heidenheim es „brutal“ findet, gibt der Bremer Trainer Kohfeldt Rätsel auf.

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          Als so langsam Ruhe einkehrte auf dem durchgepflügten Rasen, die Jubelschreie und Freudengesänge mehr und mehr in die Katakomben wanderten und bestenfalls noch als leises Echo zu hören waren, schlichen dort noch immer zwei Personen langsam vor sich hin. In sich gekehrt, mit leicht gesenktem Kopf und beinahe ausdruckslosem Gesicht, jeder für sich, und doch schienen sie irgendwie vereint.

          Der eine war Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim, der gerade den sehnlichst erhofften Aufstieg in die Fußball-Bundesliga verpasst hatte. Der andere war sein Bremer Kollege Florian Kohfeldt. Mit dem 2:2 im Relegations-Rückspiel war Werder gerade noch so dem drohenden Abstieg von der Schippe gesprungen. Einfach nur, weil sie ihre beiden Tore, eines davon ein höchst kurioses Eigentor aus beinahe 17 Metern von Norman Theuerkauf (3. Minute), nicht daheim am Osterdeich, sondern auswärts auf der Ostalb erzielt hatten. Nicht verloren und dennoch nicht aufgestiegen oder aus der Werder-Perspektive: Nicht gewonnen und doch nicht abgestiegen. Der Heidenheimer Kapitän Marc Schnatterer brachte es auf den Punkt: „Das ist brutal.“

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