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Folgen des Schlotterbeck-Coups : Was der BVB dem FC Bayern voraus hat

  • -Aktualisiert am

Typischer Dortmunder oder nicht? Schlotterbecks Aktionen führen häufig auch zu furchtbaren Ballverlusten. Bild: picture alliance / Pressebildagentur ULMER

Nico Schlotterbeck, spektakulärster Innenverteidiger der Bundesliga, wechselt nach Dortmund. Dort soll er gemeinsam mit Niklas Süle dabei helfen, ein zentrales BVB-Problem zu lösen. Doch eine Frage bleibt.

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          Es gibt in diesen Tagen eine Menge Nörgler unter den Anhängern von Borussia Dortmund, die sich nun zwar über einen echten Transfercoup ihres Lieblingsvereins freuen, die aber – wenn sie unbedingt wollen – auch frische Argumente für die tiefe Skepsis finden können, die den Klub derzeit begleitet. Mit Nico Schlotterbeck kommt ein Innenverteidiger vom SC Freiburg zum BVB, der in etlichen Spielen der vergangenen Monate der mit Abstand beeindruckendste Spieler auf dem Platz war. Ein 22 Jahre alter Nationalspieler, der zu einem der besten Innenverteidiger der Welt werden könnte.

          Bundesliga

          Der jedoch zugleich genau jene Schwäche mitbringt, die Freunde des BVB in der jüngeren Vergangenheit verzweifeln ließ. Schlotterbecks Aktionen führen zu häufig zu den Ballverlusten, die Gegnern große Chancen ermöglichen. Vorerst ist er damit ein interessanter Kandidat für eine Mitgliedschaft in der Fehler-Combo um die Dortmunder Thomas Meunier, Julian Brandt, Emre Can, Raphael Guerreiro und einige mehr. Mit Schlotterbeck kommt ein typischer Dortmunder ins Revier, könnten Schwarzmaler also sagen. Die Verantwortlichen des Bundesligazweiten klingen jedoch vollkommen anders.

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