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Abschied vom FC Bayern : Boateng im Abseits

Jérôme Boateng muss den FC Bayern nach zehn Jahren verlassen. Bild: dpa

Als Hoeneß neulich Boateng anzählte, wurde dieser öffentlich nur von einem Bayern-Mitarbeiter verteidigt: Trainer Flick. Und so könnte die Trennung von Boateng in München noch weitere Folgen haben.

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          Vor ein paar Tagen hat Uli Hoeneß, Aufsichtsrat und Ehrenpräsident des FC Bayern, vor mehr als sechs Millionen Zuschauern einen Spieler angezählt, der mit seinem Verein schon 23 Titel gewonnen hat. Das sind eigentlich mehr als genug Pokale und Schalen, um in München für immer unter Familienschutz zu stehen.

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          Und dennoch hat Hoeneß, das Familienoberhaupt, in seiner neuen Rolle bei RTL dem DFB mit Blick auf die Europameisterschaft geraten: „Boateng würde ich nicht mitnehmen.“ Jetzt, da aus Spekulationen Fakten geworden sind, steht fest, warum die Kritik sogar aus den eigenen Reihen gekommen ist: Am Ende der Saison muss Jérôme Boateng, der seit 2011 für München verteidigt, den Verein verlassen. Achtet man auf die Art und Weise von Hoeneß’ Vorstoß, könnte man sogar sagen: Er wird im Alter von 32 Jahren aus der Familie verstoßen.

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