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Mönchengladbachs neuer Trainer : Vom „Erstligaspieler“ Rose zum Bundesligatrainer

Ein Trainer mit klaren Vorstellungen: Marco Rose wechselt aus Salzburg nach Mönchengladbach. Bild: dpa

Als Spieler war Marco Rose ein Fußballarbeiter. Als Trainer hat er sich zum modernen Coach entwickelt. Für Jürgen Klopp hat Gladbach mit dem fünften Vertreter der Mainzer Trainerschule in der Bundesliga die richtige Trainerwahl getroffen.

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          Am 23. Mai 2004 schrie Marco Rose drei Worte aus heiserer und auch etwas vom Alkohol angeschlagener Kehle: „Erstliga-Spieler Marco Rose!“ Der in dieser Woche als künftiger Trainer von Borussia Mönchengladbach präsentierte Rose war gerade dabei, den Mannschaftsbus von Mainz 05 zu verlassen und sich zur Party-Location nach dem ersten Aufstieg des Klubs in die Fußball-Bundesliga zu bewegen. Dann fragte er rhetorisch in die Kamera des Fernsehreporters Martin Quast: „Irgendwelche Einwände? Nein? Dann ist ja alles okay.“

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Episode erzählt viel über den Fußballspieler Marco Rose, und sie passt auch zum Werdegang eines Trainers, der bei einigen Klubs als heißer Kandidat gehandelt wurde und nun in Gladbach gelandet ist, weil der Klub ihn mit seiner glorreichen Vergangenheit „und der großen Fankultur gereizt hat“. So wie der Linksfuß Rose als Fußballer um die Grenzen seines Talents wusste, aber mit Beharrungsvermögen und Willen seinen Traum von der Bundesliga verwirklichte, so ist der Trainer Rose seinen eigenen Weg gegangen, um sich nun Bundesligatrainer nennen zu dürfen.

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