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Freiburg-Profi Vincenzo Grifo : „Brettere nicht mit silbernem Ferrari durch die Innenstadt“

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Auf dem Boden geblieben: Vincenzo Grifo beim SC Freiburg Bild: Picture-Alliance

In der italienischen Fußball-Nationalmannschaft sorgt Vincenzo Grifo für Furore, in der Bundesliga spielt der Profi beim beschaulichen SC Freiburg. Wie das zusammenpasst, erklärt der 27-Jährige nun in einem Interview.

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          Trotz seiner Auftritte bei der itaienischen Fußball-Nationalmannschaft sieht Vincenzo Grifo keine Gefahr, beim beschaulichen Bundesligaverein SC Freiburg abzuheben. Die Fans der Breisgauer seien „stolz darauf, dass in der italienischen Nationalmannschaft einer mit der Zehn rumläuft, der in Freiburg spielt. Ich repräsentiere den Verein“, sagte der Flügelspieler in der neuen Ausgabe des Fußballmagazins 11 Freunde und betonte: „Gleichzeitig bin ich kein Aubameyang.“

          Der frühere Dortmunder Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang, der abseits des Platzes gerne mit extravaganten Klamotten und teuren Autos auffällt, sei „ein ganz feiner Junge“, sagte Grifo: „Aber ich bin nicht der Typ, der mit silbernem Ferrari durch die Innenstadt brettert.“

          „Wie paralysiert“

          Auch zwei Jahre nach seinem Debüt kann sich Grifo aber noch genau erinnern, wie er nach seiner ersten Nominierung für die italienische Nationalmannschaft „für ein paar Minuten wie paralysiert eine Wand in der Kabine angestarrt“ habe. Seine Familie habe daraufhin eine Überraschungsfeier geschmissen und „einen Autokorso durch unsere Straße gemacht“, erzählte Grifo: „An den Wagen hingen Fahnen und Schals, irgendjemand spielte die italienische Nationalhymne ab. Klingt verrückt, ich weiß.“

          Für Italien hat der 27-Jährige inzwischen fünf Spiele bestritten. Beim 4:0 gegen Estland im November erzielte er seine ersten beiden Tore.

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