https://www.faz.net/-gtm-99lj1

Vor Duell gegen Hamburg : VfL Wolfsburg trennt sich von Sportdirektor Rebbe

  • Aktualisiert am

Jetzt ist es offiziell: Olaf Rebbe wird von seinen Aufgaben als Sportdirektor des VfL Wolfsburg entbunden. Bild: dpa

Punktgleich mit dem Relegationsplatz, nur ein Sieg aus den letzten zehn Spielen: Der VfL Wolfsburg steckt bis zum Hals im Abstiegskampf. Jetzt zieht der Verein Konsequenzen.

          1 Min.

          Bundesligaverein VfL Wolfsburg trennt sich von Sportchef Olaf Rebbe. Das teilten die abstiegsbedrohten Niedersachsen am Freitagabend, einen Tag vor dem wichtigen Duell mit dem direkten Konkurrenten Hamburger SV, mit. Die Trennung erfolgt formal zum 30. Juni, allerdings wird Rebbe sofort von seinen Aufgaben entbunden.

          Der 39-Jährige steht seit geraumer Zeit beim Tabellen-14. in der Kritik. Sein Aus spätestens zum Saisonende galt als sicher. Rebbe war nach dem Ende der Ära von Klaus Allofs im Dezember 2016 zum Manager befördert worden. Der aktuelle Trainer Bruno Labbadia ist bereits der vierte VfL-Trainer in dieser Zeit. Gelohnt haben sich die häufigen Trainerwechsel nicht. Der VW-Club spielt im zweiten Jahr in Folge gegen den Abstieg.

          Spätestens seit den öffentlich gewordenen Verhandlungen des VfL in dieser Woche mit Hannovers Sportchef Horst Heldt über einen Wechsel war Rebbe nicht mehr zu halten. Der Wechsel von Heldt zum VfL hatte sich allerdings zerschlagen, weil Wolfsburg nicht bereit gewesen war, die von Hannovers Clubchef Martin Kind geforderte Ablösesumme zu bezahlen. Die soll bei rund fünf Millionen Euro gelegen haben.

          Weitere Themen

          FIFA will debattieren

          WM alle zwei Jahre? : FIFA will debattieren

          Die FIFA treibt eine mögliche Reformierung des Fußballkalenders weiter voran. Sie lädt ihre Mitgliedsverbände zu einem „offenen Dialog“ ein.

          Topmeldungen

          Beim Grillfest der SPD in Rostock: Ministerpräsidentin Schwesig

          Schwesig im Wahlkampf : Als stünde sie allein im Ring

          Beflügelt durch die Beliebtheit der Ministerpräsidentin steht der SPD in Mecklenburg-Vorpommern ein historischer Sieg bevor. Wie ist das Manuela Schwesig gelungen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.