https://www.faz.net/-gtm-8eb4h

Zweite Bundesliga : Nachschussglück in der Nachspielzeit

  • Aktualisiert am

Hart umkämpft: Bielefelds Nöthe im Duell mit dem Bochumer Haberer Bild: dpa

Im Westfalen-Duell verwandelt Bochum gegen Bielefeld in der 96. Minute einen schmeichelhaften Elfmeter im zweiten Versuch. St. Pauli muss in Heidenheim einen Rückschlag hinnehmen. Auch Braunschweig enttäuscht.

          2 Min.

          Der VfL Bochum hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team kam am Sonntag in einem am Ende turbulenten Westduell zu einem 2:2 (1:0) gegen Arminia Bielefeld und liegt nun sieben Punkte hinter dem Tabellendritten 1. FC Nürnberg.

          Dank Simon Teroddes Ausgleich in der sechsten Minute der Nachspielzeit ist Bochum nun neun Spiele ohne Niederlage. Terodde hatte Bochum in Führung gebracht (30. Minute). David Ulm (48. Handelfmeter) und Christopher Nöthe (79.) drehten die Partie für Bielefeld, das nach dem fünften Spiel ohne Sieg fünf Punkte Luft auf die Abstiegszone hat.

          Rückstand auf Relegationsplatz

          Der FC St. Pauli hat im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga derweil einen Rückschlag erlitten. Die Norddeutschen verloren am Sonntag verdient 0:2 (0:0) beim 1. FC Heidenheim. Der Rückstand auf den Relegationsplatz wuchs neun Spieltage vor Saisonende auf fünf Punkte an.

          Die Tore für die in der zweiten Halbzeit klar dominierenden Heidenheimer erzielten Denis Thomalla (71. Minute) und der eingewechselte Bard Finne (81.). Damit kamen die Schwaben in einem guten Spiel vor 14.000 Zuschauern ihrem Saisonziel Klassenverbleib mit nun 35 Punkten ein großes Stück näher.

          Heidenheimer Freude: Schnatterer und Thomalla bejubeln den Sieg über St. Pauli Bilderstrecke

          Eintracht Braunschweig tritt unterdessen weiter auf der Stelle. Beim enttäuschenden 1:1 (0:0) gegen den Tabellenletzten MSV Duisburg blieb das Team von Trainer Torsten Lieberknecht zum vierten Mal in Serie sieglos. Die abstiegsbedrohten Gäste konnten sich am Sonntag vor 20.158 Zuschauern nur kurz über die Führung von Giorgi Chanturia (59.) freuen.

          Fast im Gegenzug erzielte Salim Khelifi (61.) den Ausgleich für die Eintracht. Überschattet wurde die Partie von einer schweren Blessur des Braunschweiger Kapitäns Marcel Correia. Er musste mit einer Verletzung am Sprunggelenk in ein Krankenhaus gebracht werden.

          Zudem gehen beim vom Abstieg bedrohten SC Paderborn die personellen Veränderungen weiter. Drei Tage nach der Trennung von Trainer Stefan Effenberg stellte der Tabellenvorletzte Geschäftsführer Sport Michael Born mit sofortiger Wirkung frei. „Wir haben in den vergangenen Tagen intensiv die Situation rund um unsere Lizenzmannschaft analysiert. Jetzt geht es in erster Linie darum, die notwendige Ruhe für das große Ziel Klassenerhalt im Verein herzustellen“, sagte SC-Vizepräsident Martin Hornberger am Sonntag.

          Für die Ostwestfalen war Born von 1996 bis 2008 und von 2011 an in verschiedenen Funktionen tätig. Seine Aufgaben übernimmt vorläufig Michael Rickers, Leiter Finanzen/Controlling. In der ersten Partie unter der Regie von Effenberg-Nachfolger René Müller waren die seit nunmehr 14 Pflichtspielen sieglosen Paderborner am Samstag nicht über ein 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth hinausgekommen.

          Weitere Themen

          Bas Dosts Kampfansage

          Eintracht Frankfurt : Bas Dosts Kampfansage

          Der Niederländer im Eintracht-Trikot trägt zurzeit einen harten Fight aus: gegen das Auf und Ab seines körperlichen Zustands. Gegen seinen früheren Klub VfL Wolfsburg will er auf jeden Fall treffen.

          Wellenreiten für zwischendurch Video-Seite öffnen

          Lagerhalle in Berlin : Wellenreiten für zwischendurch

          Wellenhöhe wie auch Wasser-Fließgeschwindigkeit lassen sich individuell an die Bedürfnisse des Wellenreiters anpassen. Für Anfänger steht zusätzlich eine Haltestange bereit, bis zu sechs Neulinge können gleichzeitig üben.

          Topmeldungen

          TV-Debatte der Demokraten : Biden kämpft um seinen Status

          Bei der fünften Debatte der Demokraten versuchten sich die zentristischen Kandidaten zu profilieren: Joe Biden ist nicht mehr der unumstrittene Favorit. Natürlich ging es dabei auch um das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.