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VfB Stuttgart : Trainer Keller offenbar entlassen

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Ein Mann für nur fünf Wochen: Jens Keller darf in Stuttgart nicht weitermachen Bild: dapd

Der VfB Stuttgart will mit einer weiteren Trainerentlassung den zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte verhindern. Die Schwaben haben sich laut Berichten verschiedener Medien am Samstag, einen Tag nach dem 1:2 bei Hannover 96, von Jens Keller getrennt. Neuer und damit dritter Coach soll Bruno Labbadia werden.

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          Ohne Keller aus dem Keller: Mit diesem Motto will der VfB Stuttgart den zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte verhindern. Die Schwaben haben sich laut Berichten verschiedener Medien am Samstag, einen Tag nach dem 1:2 bei Hannover 96, von Trainer Jens Keller getrennt. Neuer und damit dritter Coach beim VfB in diesem Jahr soll Bruno Labbadia werden.

          Die bevorstehende Entlassung von Keller war bereits mit Händen zu greifen, als der noch amtierende Coach emotionslos und in dieser Schärfe auch überzogen seine Spieler kritisierte. „Das hatte nichts mit Abstiegskampf zu tun, in der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht auf dem Platz“, sagte er nach seiner fünften Niederlage im 13. Pflichstpiel mit dem VfB.

          Sonntagmittag dürfte Labbadia präsentiert werden

          Wenige Stunden später war das Thema Keller in Stuttgart nach nur 59 Tagen erledigt. Der 40 Jahre alte Nachfolger des im Oktober gefeuerten Christian Gross hat seine Chance nicht genutzt und die sportliche Situation nicht verbessert. Dem furiosen 6:0 gegen Werder Bremen standen viele schwache Spiele gegenüber, seit mittlerweile sechs Pflichtspielen ist man am Neckar ohne Sieg. Das für Samstagvormittag angesetzte Training wurde kurzfristig abgesagt.

          Neue Chance: Bruno Labbadia soll Stuttgart retten
          Neue Chance: Bruno Labbadia soll Stuttgart retten : Bild: AP

          Dennoch wollte der VfB die Trennung zunächst nicht bestätigen. Allerdings wird für Sonntagmittag eine Pressekonferenz erwartet. Auf der, da sind sich die Klub-Kenner einig, wird Labbadia als neuer Coach präsentiert. Der ist seit seinem Rauswurf beim Hamburger SV im April ohne Job und soll einen Vertrag bis Saisonende erhalten, der im Falle des Klassenerhalts um eine weitere Spielzeit verlängert werden kann. Mehr als je eine gute Halbserie bei Bayer Leverkusen und dem HSV hat der 44-Jährige in der Bundesliga bislang aber nicht zu bieten.

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